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Aktionäre billigen Staatseinstieg

Frankfurt/Main. Die Aktionäre der Commerzbank haben den Einstieg des Staates und die damit verbundene Kapitalerhöhung mit großer Mehrheit gebilligt. Auf ihrer Hauptversammlung stimmten die Anteils­eigner am Samstag der milliardenschweren Kapitalspritze des Bundes zu, wie das Unternehmen am Sonntag mitteilte. Dadurch erhält der Staat 25 Prozent plus eine Aktie.

Die Übernahme der Dresdner Bank und die Turbulenzen an den Finanzmärkten hatten der Commerzbank 2008 und auch in den ersten Monaten dieses Jahres tiefrote Zahlen beschert. Sie mußte deshalb vom Staat gestützt werden, um die Insolvenz zu vermeiden. Der Bund ist bei dem Geldinstitut mit stillen Einlagen in Höhe von 16,4 Milliarden Euro engagiert. Für weitere 1,8 Milliarden Euro hält der Bund ein Viertel der Aktien von Deutschlands zweitgrößter Privatbank.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2009, Seite 4, Inland

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