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Betriebsratschef streitet für Porsche

Stuttgart. Im Machtkampf zwischen Porsche und Volkswagen über die zukünftige Struktur des geplanten Automobilgiganten schlägt sich der Betriebsratschef der Sportwagenfabrik, Uwe Hück, erneut auf die Seite der Porsche-Familie. Am Mittwoch kündigte Hück in Stuttgart an, er lasse juristisch prüfen, ob der VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch mit seinen Äußerungen gegen die Aufsichtsräten per Gesetz auferlegte Treue-, Sorgfalts- und Verschwiegenheitspflicht verstoßen habe. Piech sitzt als Großaktionär auch im Kontrollgremium von Porsche.

Nach Hücks Auffassung sei auch noch keine Entscheidung über den Sitz des neuen Konzerns gefallen. Er behauptete, es gebe mit Volkswagen derzeit keine Fusions-, sondern nur Sondierungsgespräche. »Porsche bleibt Porsche«, sagte der Beschäftigtenvertreter. Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche habe ihm versichert, daß der Sportwagenbauer eigenständig bleibe.
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Piëch hatte am Rande einer Autovorstellung auf Sardinien erklärt, der Sitz des neuen gemeinsamen Konzerns werde der bisherige VW-Standort Wolfsburg sein und daß Porsche zudem seine finanziellen Schwierigkeiten selbst lösen müsse. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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