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14.05.2009
- → Kapital & Arbeit
Betriebsratschef streitet für Porsche
Stuttgart. Im Machtkampf zwischen Porsche und Volkswagen über
die zukünftige Struktur des geplanten Automobilgiganten
schlägt sich der Betriebsratschef der Sportwagenfabrik, Uwe
Hück, erneut auf die Seite der Porsche-Familie. Am Mittwoch
kündigte Hück in Stuttgart an, er lasse juristisch
prüfen, ob der VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch mit
seinen Äußerungen gegen die Aufsichtsräten per
Gesetz auferlegte Treue-, Sorgfalts- und Verschwiegenheitspflicht
verstoßen habe. Piech sitzt als Großaktionär auch
im Kontrollgremium von Porsche.
Nach Hücks Auffassung sei auch noch keine Entscheidung über den Sitz des neuen Konzerns gefallen. Er behauptete, es gebe mit Volkswagen derzeit keine Fusions-, sondern nur Sondierungsgespräche. »Porsche bleibt Porsche«, sagte der Beschäftigtenvertreter. Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche habe ihm versichert, daß der Sportwagenbauer eigenständig bleibe.
Piëch hatte am Rande einer Autovorstellung auf Sardinien erklärt, der Sitz des neuen gemeinsamen Konzerns werde der bisherige VW-Standort Wolfsburg sein und daß Porsche zudem seine finanziellen Schwierigkeiten selbst lösen müsse. (AP/jW)
Nach Hücks Auffassung sei auch noch keine Entscheidung über den Sitz des neuen Konzerns gefallen. Er behauptete, es gebe mit Volkswagen derzeit keine Fusions-, sondern nur Sondierungsgespräche. »Porsche bleibt Porsche«, sagte der Beschäftigtenvertreter. Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche habe ihm versichert, daß der Sportwagenbauer eigenständig bleibe.
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Piëch hatte am Rande einer Autovorstellung auf Sardinien erklärt, der Sitz des neuen gemeinsamen Konzerns werde der bisherige VW-Standort Wolfsburg sein und daß Porsche zudem seine finanziellen Schwierigkeiten selbst lösen müsse. (AP/jW)
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