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Schwarzer Tag für den DGB

Berlin. Der DGB hat enttäuscht auf das Scheitern der überarbeiteten EU-Richtlinie zur Arbeitszeit reagiert. Vorstandsmitglied Ingrid Sehrbrock sprach am Dienstag in Berlin von einem »schwarzen Tag für das soziale Europa«. EU-Kommission und Europäischer Rat wollten die zulässige Wochenarbeitszeit von bislang 48 auf 60 bis 65 Stunden ausweiten. Das EU-Parlament bestand darauf, daß im Gegenzug bestehende Ausnahmeklauseln, die Arbeitszeiten bis zu 78 Wochenstunden erlauben, ersatzlos auslaufen. Dies verhinderte unter anderem die deutsche Bundesregierung. Damit bleibt es vorerst bei der 48-Stunden-Woche. Die Linke im EU-Parlament begrüßte das Scheitern als »Erfolg für die Arbeitnehmer«. Die geplante Revision hätte das bisherige »ohnehin schwache Schutzniveau nur weiter abgesenkt«, erklärte die Abgeordnete Gabriele Zimmer.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.04.2009, Seite 1, Inland

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