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04.04.2009
- → Geschichte
Anno … 15. Woche
1919, 7. April bis 3. Mai: Räterepublik in Bayern – Auf
der Grundlage einer anwachsenden Bewegung in der Arbeiterschaft
nach der Ermordnung Kurt Eisners (21.2.) und unter dem
Einfluß der Errichtung der Räterepublik in Ungarn bilden
Anarchisten (Gustav Landauer, Ret Marut alias B. Traven, Erich
Mühsam, Silvio Gesell), USPD-Führer (Ernst Toller) und
Vertreter des Bayerischen Bauernbundes, gestützt auf taktische
Überlegungen ähnlicher Art auch in der Führung der
SPD, am 6.4. einen »Rat der Volksbeauftragten«, der am
7.4. die Räterepublik Bayern proklamiert, während sich
die Münchener Leitung der KPD unter Eugen Leviné wegen
des ungünstigen Gesamtkräfteverhältnisses dagegen
aussprach. Es werden jedoch keine entschiedenen Maßnahmen zur
Veränderung der politischen und gesellschaftlichen
Verhältnisse getroffen
(»Schein-Räterepublik«). Auch in anderen
bayerischen Städten werden Räterepubliken ausgerufen, die
sich aber nur wenige Tage halten können. Am 3. Mai unterliegt
die Räterepublik der Übermacht der aus ganz Deutschland
zusammengezogenen konterrevolutionären Truppen.
1919, 12./13. April: Erster kommunistischer »Subbotnik« in Sowjetrußland – freiwilliger unbezahlter Arbeitseinsatz von Eisenbahnern in Moskau. Lenin veröffentlicht dazu den Artikel »Die große Initiative« (LW 29, S. 397-424).
1924, 7.–10. April: 9. Parteitag der KPD in Offenbach/Main und Frankfurt/Main (unter illegalen Bedingungen) – Auseinandersetzungen um die Einheitsfrontpolitik und die Haltung zu Arbeiterregierungen (1923 in Sachsen und Thüringen) gegen die »rechtsopportunistische« Strömung um Brandler und die »ultralinke« Gruppierung um Ruth Fischer, Maslow, Rosenberg, Scholem.
1939, 7. April: Besetzung Albaniens durch italienische Truppen.
1939, 12. April: Weisung Hitlers »für eine einheitliche Kriegsvorbereitung der Wehrmacht für 1939/40« mit dem »Fall Weiß«, einem Überraschungsangriff auf Polen.
1969, 12./13. April: 1. Parteitag der DKP in Essen – Beschlüsse: Grundsatzerklärung der DKP mit Aktionsprogramm, Statut der DKP, Aufruf zu den Bundestagswahlen 1969 (für die Aktion Demokratischer Fortschritt, ADF)– Wahl von Kurt Bachmann zum Vorsitzenden und Herbert Mies zum stellvertretenden Vorsitzenden.
1919, 12./13. April: Erster kommunistischer »Subbotnik« in Sowjetrußland – freiwilliger unbezahlter Arbeitseinsatz von Eisenbahnern in Moskau. Lenin veröffentlicht dazu den Artikel »Die große Initiative« (LW 29, S. 397-424).
1924, 7.–10. April: 9. Parteitag der KPD in Offenbach/Main und Frankfurt/Main (unter illegalen Bedingungen) – Auseinandersetzungen um die Einheitsfrontpolitik und die Haltung zu Arbeiterregierungen (1923 in Sachsen und Thüringen) gegen die »rechtsopportunistische« Strömung um Brandler und die »ultralinke« Gruppierung um Ruth Fischer, Maslow, Rosenberg, Scholem.
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1939, 7. April: Besetzung Albaniens durch italienische Truppen.
1939, 12. April: Weisung Hitlers »für eine einheitliche Kriegsvorbereitung der Wehrmacht für 1939/40« mit dem »Fall Weiß«, einem Überraschungsangriff auf Polen.
1969, 12./13. April: 1. Parteitag der DKP in Essen – Beschlüsse: Grundsatzerklärung der DKP mit Aktionsprogramm, Statut der DKP, Aufruf zu den Bundestagswahlen 1969 (für die Aktion Demokratischer Fortschritt, ADF)– Wahl von Kurt Bachmann zum Vorsitzenden und Herbert Mies zum stellvertretenden Vorsitzenden.
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