Zum Inhalt der Seite

IGM: 4,5 Prozent für Stahlbranche

Sprockhövel. Die IG Metall geht mit der Forderung nach 4,5 Prozent mehr Geld in die Tarifverhandlungen für die 85000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie. Das beschloß die Tarifkommission der Gewerkschaft am Dienstag in Sprockhövel. Auch die Ausbildungsvergütungen im Tarifgebiet Nord­rhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen sollen nach dem Willen der IG Metall um 4,5 Prozent erhöht werden. Die erste Verhandlungsrunde findet am kommenden Freitag in Düsseldorf statt.

Im Februar 2008 hatte es mit einer Entgelterhöhung von 5,2 Prozent den höchsten Abschluß in der Stahlindustrie seit 15 Jahren gegeben. In der aktuellen Situation habe Beschäftigungssicherung Priorität, erklärte die Gewerkschaft am Dienstag weiter. Daher fordere man auch, den Ende des Jahres auslaufenden Tarifvertrag Beschäftigungssicherung zu verlängern und inhaltlich zu verbessern.

(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 25.03.2009, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!