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18.03.2009
- → Feuilleton
Ist er es?
Die Stiftung Händel-Haus in Halle/Saale hat einem schwedischen
Kunstsammler ein Porträt abgekauft, das Georg Friedrich
Händel (1685–1759) zeigt – mit einiger
Wahrscheinlichkeit. Die Kosten hielten sich mit 4000 Euro im
Rahmen. Entstanden ist das Ölgemälde um 1720. Es wird nun
rekonstruiert. Ab 14. April, dem 250. Todestag des Komponisten,
soll es in dessen Geburtshaus zu besichtigen sein. Nach Angaben des
Stiftungsdirektors Philipp Adlung zeigt das Bild wahrscheinlich den
jungen, bereits erfolgreichen Komponisten am Anfang seiner Londoner
Jahre. Er trägt Perücke, ein weißes Hemd und einen
dunkelgrünen Mantel. Man könne nicht völlig sicher
sein, ob es sich um ein Porträt Händels handelt, sagte
Adlung. Aufgrund der physiognomischen Ähnlichkeiten mit als
authentisch einzuordnenden Händel-Darstellungen könne
aber mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden.
Auch wer das Bild gemalt hat, ist unklar. Vermutlich war es Thomas
Hudson (1701–1779), der zwei der bekanntesten von etwa 500
Händel-Porträts schuf.(ddp/jW)
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