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Ist er es?

Die Stiftung Händel-Haus in Halle/Saale hat einem schwedischen Kunstsammler ein Porträt abgekauft, das Georg Friedrich Händel (1685–1759) zeigt – mit einiger Wahrscheinlichkeit. Die Kosten hielten sich mit 4000 Euro im Rahmen. Entstanden ist das Ölgemälde um 1720. Es wird nun rekonstruiert. Ab 14. April, dem 250. Todestag des Komponisten, soll es in dessen Geburtshaus zu besichtigen sein. Nach Angaben des Stiftungsdirektors Philipp Adlung zeigt das Bild wahrscheinlich den jungen, bereits erfolgreichen Komponisten am Anfang seiner Londoner Jahre. Er trägt Perücke, ein weißes Hemd und einen dunkelgrünen Mantel. Man könne nicht völlig sicher sein, ob es sich um ein Porträt Händels handelt, sagte Adlung. Aufgrund der physiognomischen Ähnlichkeiten mit als authentisch einzuordnenden Händel-Darstellungen könne aber mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden. Auch wer das Bild gemalt hat, ist unklar. Vermutlich war es Thomas Hudson (1701–1779), der zwei der bekanntesten von etwa 500 Händel-Porträts schuf.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2009, Seite 12, Feuilleton

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