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Leipziger Preise

Leipzig. »Der letzte Kommunist« geht leer aus: Für seine gleichnamige Biographie über den BRD/DDR-Schriftsteller Ronald M. Schernikau hat Mat­thias Frings den diesjährigen Preis der Leipziger Buchmesse nicht bekommen. Statt dessen erhält ihn in der Kategorie Sachbuch/Essaysitik der notorische Politikwissenschaftler und Ideenforscher (was ist das eigentlich?) Herfried Münkler für sein wiedermal sehr staatstragendes Buch »Die Deutschen und die Mythen«. In der Kategorie Übersetzung bekommt ihn Eike Schönfeld für die Übersetzung von Saul Bellows »Humboldts Vermächtnis« vom Amerikanischen ins Deutsche und in der Kategorie Bellestristik Sibylle Lewitscharoff für ihren schwäbisch-bulgarischen Crossover-Roman »Apostoloff«. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2009, Seite 2, Feuilleton

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