Zum Inhalt der Seite

Reederei Scandlines will Stellen streichen

Rostock. Die Reederei Scandlines will bis Ende 2010 insgesamt 400 Stellen streichen. Das kündigte das Management in einem Spitzengespräch mit den Gewerkschaften Transnet und NGG sowie Vertretern der Betriebsräte am Dienstag in Rostock an. Die Gewerkschaften seien aufgefordert worden, den bis Ende 2010 geltenden Beschäftigungssicherungsvertrag außer Kraft zu setzen, erklärte ein Sprecher. Transnet-Vize Wolfgang Zell bezeichnete dieses Ansinnen als »schier unfaßbar« und forderte von der Unternehmensleitung »innovative Konzepte« sowie Unterstützung der Landesregierungen von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.(jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 25.02.2009, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!