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Politischer Pocher

» Warum heißen plötzlich alle Oliver?« Fragte früher Wiglaf Droste. Heute scheint das nicht mehr der Fall zu sein. Einer der letzten Olivers aus Funk und Fernsehen, Nachname Pocher, machte im Stern eine zufällig politische, aber öffentlich-rechtlich ambivalente Äußerung: »In der Krise verkacken die Leute, die es einfach nicht verdient haben«. Die Banker? Die Kleinanleger? Das Proletariat? Eher erstere: »Was wir erleben, ist eine gesunde Bereinigung des Marktes. Warum sollte der Staat da eingreifen?« Selbst ist der Mann, meint Pocher, er habe schon mit dreizehn sein eigenes Geld verdient. Und dann die messerscharfe Gesellschaftsanalyse: »Wir leben in einer Neidgesellschaft«. (ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2009, Seite 12, Feuilleton

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