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Ophüls-Preise

Das Max-Ophüls-Filmfestival in Saarbrücken endete am Samstag mit der Verleihung des Hauptpreises an den österreichischen Regisseur Thomas Woschitz für «Universalove«. Der Preis ist mit 18 000 Euro dotiert und mit einer Verleihförderung in gleicher Höhe verbunden. »Universalove« erzählt in sechs Episoden, die in sechs Ländern spielen, von der Liebe. Die Musik kommt von der Band Naked Lunch. Der Preis des saarländischen Ministerpräsidenten ging in diesem Festivaljahr an den Film «Ein Augenblick Freiheit« von Arash T. Riahi. Der vor einigen Jahren aus dem Iran nach Österreich umgesiedelte Regisseur erzählt von iranischen Flüchtlingsgruppen, die hoffen, von Istanbul aus in den Westen zu gelangen. Riahi hat das Drehbuch am Sundance Institut in den USA fertiggestellt. Das Festival in Saarbrücken ist benannt nach dem in der Stadt geborenen Regisseur Max Ophüls (1902-1957). Es gilt als wichtigstes Forum des deutschsprachigen Nachwuchsfilms. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2009, Seite 13, Feuilleton

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