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Hohe Haftstrafe für Bankerpresser

Rostock. Im Prozeß um die Erpressung der Liechtensteinischen Landesbank (LLB) hat das Landgericht Rostock den Hauptangeklagten am Freitag zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt. Zwei Mittäter erhielten wegen Beihilfe zur Erpressung Haftstrafen auf Bewährung. Die Männer hatten von der LLB mit rund 2300 gestohlenen Kundendaten mutmaßlicher Steuersünder neun Millionen Euro erpreßt. Mit der Weitergabe der Unterlagen an die deutschen Steuerbehörden hätte die LLB an Ansehen und wahrscheinlich auch an Kunden verloren, argumentierte das Gericht. Auch wenn sie einen Teil ihrer Geschäfte mit dem Geld mutmaßlicher deutscher Steuerhinterzieher mache, sei ihr Vermögen gegen Erpressungen schützenswürdig. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2009, Seite 2, Inland

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