Zum Inhalt der Seite

USA: Hoffnung für Todeskandidaten?

Mexiko-Stadt. Mexiko verbindet mit dem Machtwechsel in Wa­shington die Hoffnung, die Verfahren gegen 51 mexikanische Todeskandidaten in den USA neu aufzurollen. Wie das mexikanische Außenministerium am Montag mitteilte, will die Regierung einen neuen diplomatischen Versuch starten, damit die US-Behörden eine entsprechende Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs (IGH) einhalten. Der Staatssekretär für Menschenrechte, Juan Manuel Gómez Robledo, kündigte an, sich um die Zustimmung des US-Kongresses und des neuen Präsidenten Barack Obama zu bemühen. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.01.2009, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!