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Soli-Wurf

Die Besucher einer Galerie in Ashland im US-Staat Oregon können jetzt Schuhe auf George W. Bush werfen und mit dem Gefühl nach Hause gehen, einen Beitrag zur Kunst geleistet zu haben. Die Schuhe, die auf ein 2,40 Meter hohes Bild des scheidenden US-Präsidenten geschleudert werden, sind an der Sohle mit frischer roter Farbe überzogen, so daß sie einen bleibenden Abdruck hinterlassen. Die Galeristin Amy Godard sagte, jeder Wurf koste einen Dollar und sei eine Solidaritätserklärung mit Muntader Al-Saidi, dem irakischen Journalisten, der beim Abschiedsbesuch von George W. Bush zwei Schuhe auf Bush geworfen hatte und anschließend von der Polizei mißhandelt wurde.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.01.2009, Seite 13, Feuilleton

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