Zum Inhalt der Seite

Neu erschienen

Für Venezuela

Eine neue vom Infoladen Magdeburg verbreitete Broschüre befaßt sich mit der revolutionären Entwicklung in Venezuela. Im Rahmen eines Interviews kommen Vertreter des »Colectivo Alexis Vive«, einer marxistischen Jugendgruppe, die aus der »Coordinadora Simòn Bolìvar« hervorging, zu Wort. Hauptschwerpunkt der Gruppe ist die politische Stadteilarbeit in Caracas. Die 19seitige Broschüre ermöglicht einen Einblick in die von unten geführten Kämpfe in Venezuela.

(bern)

Anzeige


  • Interview mit Colectivo Alexis Vive. Infoladen, Magdeburg 2008, 19 Seiten, 1,50 Euro plus Porto
  • Bezug: Infoladen Magdeburg, Alexander-Puschkin-Straße 20, 39108 Magdeburg. Email: Infoladen_md@gmx.de

Gegen Homophobie

Der Berliner Verein Gays & Lesbians aus der Türkei e.V. (GLADT) hat eine neue Broschüre mit dem Titel »Anti-Homophobika« veröffentlicht. Die dreisprachige Broschüre (Deutsch, Kurdisch, Türkisch) klärt über Homosexualität auf und ruft zur Solidarität mit Lesben, Schwulen und Transgendern mit Migrationshintergrund auf. »Es gibt eine Menge Material zu lesbischen und schwulen Lebensweisen – trotzdem erfahren wir jeden Tag, daß homosexuell und türkisch oder kurdisch zu sein nicht als ‚normal’ betrachtet wird. Sowohl in den Herkunfts-Communities als auch in lesbischen und schwulen Szenen gibt es immer wieder Situationen, die für lesbische Migrantinnen und schwule Migranten frustrierend sind«, so GLADT. Die Broschüre enthält Interviews mit Familienmitgliedern, Freundinnen und Freunden sowie Lesben und Schwulen selbst, die von den Problemen, vor allem aber den unterschiedlichen ‚Normalitäten’ handeln. Es handelt sich um die erste kurdisch-sprachige Publikation zum Thema Homosexualität.



  • Anti-Homophobika. GLADT, Berlin 2008, 80 Seiten, kostenlos
  • Bezug: GLADT e.V., Kluckstraße 11, 10785 Berlin, Telefon: 030/26556633. E-Mail: info@gladt.de

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 22.12.2008, Seite 15, Politisches Buch

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!