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NGG bei Mindestlohn kompromißbereit

Hannover. Angesichts der Finanzkrise fordert der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gaststätten (NGG), Franz-Josef Möllenberg, eine Absicherung nicht nur für Banken, sondern auch für Beschäftigte. In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (Donnerstagausgabe) verlangte er ein Machtwort der Kanzlerin im Streit um Mindestlöhne. Für das Gast- und Lebensmittelgewerbe bedürfe es eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohnes, so Möllenberg. Auf dem NGG-Gewerkschaftstag scheiterte am Donnerstag indes der Antrag, keine Verträge mehr mit einem Lohn unter 7,50 Euro zu schließen. Statt dessen solle nun erst einmal untersucht werden, wie vielen der 1,1 Millionen Beschäftigten der Branche niedrigere Stundenlöhne gezahlt werden, erklärte Möllenberg in Berlin .(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.10.2008, Seite 2, Inland

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