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Antifaschistin droht neuer Prozeß

Berlin. Der seit dem 1. Dezember 2007 in der Berliner Justizvollzugsanstalt Pankow inhaftierten Antifaschistin Andrea N. droht ein neuer Prozeß. Wie die Unterstützergruppe der Gefangenen mitteilte, wird der Antifaschistin der Verstoß gegen das Versammlungs- und Waffengesetz am Tag ihrer Festnahme bei einer Demonstration in Berlin-Neukölln vorgeworfen. Angaben der Solidaritätsgruppe zufolge habe der Berliner Innensenator Ehrhart Körting (SPD) eigens eine Erklärung abgesegnet, derzufolge Polizeibeamte, die im Rahmen des Prozesses als Zeugen befragt werden sollen, namentlich nicht aufgeführt würden. Sie seien auch nicht verpflichtet, auf alle Fragen der Verteidigung und des Gerichtes zu antworten.(jW)

* Prozeß: Donnerstag, 23. Oktober, 10.30 Uhr, Raum 371, Amtsgericht Tiergarten, Turmstr. 91, Berlin-Moabit. Informationen: www.freeandrea.de.vu

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.10.2008, Seite 15, Antifaschismus

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