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Pakistan: 100 Tote bei Militäroffensive

Islamabad. Bei einer neuen Offensive der pakistanischen Streitkräfte im Grenzgebiet zu Afghanistan sind am Wochenende laut Militärangaben rund 100 islamische Extremisten getötet worden. Allein am Samstag kamen demnach mindestens 60 Aufständische ums Leben, als die Truppen im Swat-Tal mit Kampfhubschraubern und schwerer Artillerie gegen Stützpunkte der Rebellen vorgingen. Auslöser der Offensive war, wie es hieß, die Entdeckung eines chinesischen Ingenieurs, der von Taliban-Kämpfern entführt worden war. Ein zweiter befindet sich noch in der Gewalt der Extremisten.

Bei Angriffen am Sonntag wurden nach Angaben der Streitkräfte 30 Extremisten getötet. Bei einem Luftangriff im Swat-Tal sei auch ein Munitionslager getroffen worden, sagte ein Militärsprecher. Weitere Gefechte gab es in der benachbarten Region Bajur, wo Aufständische versuchten, einen Posten der Sicherheitskräfte zu überfallen. Angaben über eigene Verluste machte das pakistanische Militär nicht. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.10.2008, Seite 1, Ausland

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