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CDU distanziert sich von Haider-Fan

Dresden. Der sächsische CDU-Politiker Volker Schimpff ist mit Äußerungen zum Tod des österreichischen Politikers Jörg Haider auch parteiintern in die Kritik geraten. Die Spitze der sächsischen CDU ging am Montag auf Distanz. Fraktionschef Steffen Flath sagte in Dresden, es handele sich um eine Einzelmeinung. Die Fraktionsführung sei sehr verärgert. Der Leipziger Landtagsabgeordnete hatte Haider nach dessen Unfalltod am Wochenende als einen Demokraten bezeichnet, der »Politik für das Volk gemacht« habe. Auch habe sich Haider »zu der einen deutschen Nation bekannt, der er auch seine österreichische und Kärntner Heimat zugehörig sah«. Er habe sich damit auch um »unser Volk verdient gemacht«. Die sächsische Linke wertete die Äußerungen Schimpffs in einer Erklärung als »nahtlose Fortsetzung seines Wirkens am rechten Rand der CDU«. Der Abgeordnete hatte im Jahr 2000 als Vorsitzender des Verfassungs- und Rechtsausschusses im Dresdner Landtag Verständnis dafür geäußert, daß abgeschobene Straftäter in ihren Heimatländern angekettet würden oder Peitschenhiebe erhielten.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.10.2008, Seite 5, Inland

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