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Philippinen: Flucht nach Kämpfen

Manila. Im Süden der Philippinen sind nach Kämpfen zwischen muslimischen Rebellen und Regierungstruppen fast 130000 Menschen auf der Flucht. Wie die Behörden am Montag mitteilten, suchten sich die Bewohner von 42 Dörfern in der Provinz Nord Cotabato auf der südlichen Insel Mindanao, in Sicherheit zu bringen. Sie würden in Notunterkünften untergebracht und bekämen dort Wasser und Lebensmittel. Die Kämpfe hatten in der vergangenen Woche begonnen, nachdem das Oberste Gericht des Landes die geplante Erweiterung des von Muslimen besiedelten Gebietes gestoppt hatte. Nach der Entscheidung besetzten Rebellen der Islamischen Moro-Befreiungsfront (MILF) mehrere Dörfer in der hauptsächlich von armen Bauern bewohnten Provinz. Die Organisation kämpft seit 30 Jahren für einen unabhängigen islamischen Staat im Süden des überwiegend katholischen Landes.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2008, Seite 7, Ausland

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