Zum Inhalt der Seite

Citigroup meldet Milliardenverlust

New York. Die größte US-Bank Citigroup hat wegen der Immobilienkrise im zweiten Quartal tiefrote Zahlen ausgewiesen und 6000 Jobs gestrichen. Das Institut berichtete am Freitag einen Verlust von 2,5 Milliarden Dollar oder 54 Cent je Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte die Bank noch 6,23 Milliarden verdient. Der Verlust fiel allerdings geringer aus als von Analysten befürchtet. Einschließlich der 6000 gestrichenen Stellen im zweiten Quartal werden im Gesamtjahr 11000 Jobs wegfallen. Zwecks Konsolidierung wird ferner die deutsche Tochter Citibank für 4,9 Milliarden Euro an die französische Crédit Mutuel verkauft. (AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.07.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!