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Kinder an Straßen

Kinder, die an vielbefahrenen Straßen aufwachsen, sind einer Studie zufolge um 50 Prozent häufiger von asthmatischer Bronchitis, Heuschnupfen, Ekzemen und allergischer Sensibilisierung betroffen als Altersgenossen, die vom Verkehr abgeschieden lebten. Das teilte das Helmholtz-Zentrum am Dienstag mit. Mehr als 3000 Kinder aus München und Umgebung waren sechs Jahre lang regelmäßig untersucht worden. Dem stellten die Forscher die Belastungen der Kinder mit Verkehrsschadstoffen wie Dieselruß, Feinstaub und Stickstoffdioxid und die Entfernung zu Hauptverkehrsstraßen gegenüber. Feinstaub führte zu einer Zunahme asthmatischer Bronchitis und machte die Kinder für Allergien gegen Pollen und andere häufige Allergene anfälliger. Stickoxid führte zu einem häufigeren Auftreten von Ekzemen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2008, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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