-
11.06.2008
- → Inland
Hinweis
In der jW-Wochenendbeilage faulheit & arbeit vom 7./8. Juni befaßte sich Werner Pirker mit einer »Kritischen Islamkonferenz«, die am vorvergangenen Wochenende in Köln stattfand. Der von ihm dort erwähnte Rolf Stolz schreibt uns, er sei »Schriftsteller und Publizist, kein Journalist, erst recht kein Junge Freiheit-Redakteur«, wie in dem Artikel behauptet werde. Er bezeichnet seine Beiträge dort als »gelegentliche Kolumnen und Artikel«. Zum anderen weist er darauf hin, daß er zu der »Kritischen Islamkonferenz« »weder eingeladen noch ausgeladen« worden sei, sondern »gegen den offenen Widerstand einiger Mitveranstalter (Schedel, Röder, Grigat) und mit Billigung anderer Mitveranstalter« teilgenommen und sich an der Diskussion beteiligt habe. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland