Zum Inhalt der Seite

Jüdischer Friedhof in Weißensee geschändet

Berlin. Unbekannte haben den jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee geschändet. Die Täter stießen 23 Grabsteine und zehn Stelen um, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Ein Angestellter des Friedhofs an der Herbert-Baum-Straße habe die Verwüstungen am Morgen entdeckt. Das Landes­kriminalamt hat Ermittlungen gegen Unbekannt aufgenommen. Der 1880 eingeweihte Friedhof ist die größte jüdische Grabstätte Europas.

(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2008, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!