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Durchsuchungen in 16 Wohnungen

München. Wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung haben Ermittler am Mittwoch morgen im ganzen Bundesgebiet Wohnungen von mutmaßlichen Islamisten durchsucht. Insgesamt seien 16 Objekte in Neu-Ulm, Ulm, Sindelfingen, Bonn, Berlin und Leipzig nach Beweismitteln durchsucht worden, teilten die Münchner Staatsanwaltschaft und das bayerische Polizeipräsidium Schwaben am Mittwoch mit. Bei den neun Beschuldigten handle es sich um deutsche Staatsangehörige im Alter zwischen 25 und 47 Jahren, »die überwiegend einen Migrationshintergrund« hätten. Ihnen werde vorgeworfen, gezielt Muslime und Deutsche, die zum Islam konvertiert sind, zu radikalisieren. Es bestehe auch der Verdacht, »dschihadistische Aktivitäten im In- und Ausland zu fördern«. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2008, Seite 4, Inland

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