Zum Inhalt der Seite

Abgezockt

Der Verband deutscher Schriftsteller (VS) hat mit anderen Autorenverbänden eine Aufklärungskampagne gegen unlautere Praktiken im Verlagswesen gestartet. »Fairlag« heißt die Aktion, die sich gegen Druckkostenzuschuß- oder Selbstzahlerverlage richtet, welche von Autoren für eine oft ungenügende Erstellung ihrer Bücher bis zu fünfstellige Euro-Beträge fordern. Ihr Einsatz für den Vertrieb sei häufig »praktisch gleich null«, teilte der VS am Mittwoch in Köln mit. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2008, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!