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Serbien: Anklagen nach Massaker

Belgrad. In Serbien sind vier frühere Mitglieder der paramilitärischen Einheit Skorpione wegen eines Massakers an Kosovo-Albanern 1999 angeklagt worden. Wie die für Kriegsverbrechen zuständige Staatsanwaltschaft am Montag in Belgrad erklärte, wird den vier Männern vorgeworfen, 19 Zivilpersonen niedergeschossen zu haben. In der Gruppe waren auch Frauen, Kinder und alte Menschen. Die Tat in der Stadt Podujevo im Norden des Kosovos gilt als eines der schlimmsten Verbrechen während des Kriegs 1998/99. Nur fünf Kinder überlebten das Massaker. Ein weiteres Mitglied der Skorpione wurde im Zusammenhang mit der Tat 2004 zu 20 Jahren Haft verurteilt.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2008, Seite 6, Ausland

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