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Gabriel macht sich stark für Kohle

Hamburg. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat der Union wegen des möglichen Verzichts auf das Kohlekraftwerk Moorburg in Hamburg Unzuverlässigkeit in der Energiepolitik vorgeworfen. »Sie hat nicht den Mumm, für das einzustehen, was für den Standort Deutschland auch nach ihrem eigenen Programm notwendig ist«, sagte Gabriel der Financial Times Deutschland vom Montag.

Die CDU sei offenbar bereit, für den Machterhalt in Hamburg ihre bisherige Energiepolitik zu opfern. In Deutschland würden neun bis zehn modernisierte Kohlekraftwerke benötigt. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2008, Seite 4, Inland

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