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Matthäus-Maier tritt zurück

Berlin. Die Chefin der KfW-Bankengruppe, Ingrid Matthäus-Maier, tritt zurück. Dies bestätigten Regierungskreise am Montag in Berlin. Hintergrund ist die Krise der Privatbank IKB, an der die KfW beteiligt ist und die wegen riskanter Finanzmarktgeschäfte in Bedrängnis geraten war. Wie KfW-Verwaltungsratsmitglied Jürgen Koppelin am Montag nach einer Vorstandssitzung bekanntgab, hat die IKB einen weiteren Wertberichtigungsbedarf von 1,8 Milliarden Euro. Die KfW ist mit mehr als 40 Prozent größter Anteilseigner bei der IKB. Die langjährige finanzpolitische Sprecherin der SPD und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Matthäus-Maier war 1999 in den Vorstand der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau in Frankfurt am Main eingetreten.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2008, Seite 1, Inland

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