-
05.04.2008
- → Ausland
Neue Mission für Betancourt
Bukarest/Caracas/Bogotá. Die französische Regierung will mit einer neuen Initiative die Freilassung der Franko-Kolumbianerin Ingrid Betancourt in Kolumbien erreichen. Präsident Nicolas Sarkozy sei bereit, nach Südamerika zu reisen, um die 46jährige Politikerin und andere politische Gefangene der FARC-Guerilla persönlich im Empfang zu nehmen. Das erklärte Frankreichs Außenminister Bernard Kouchner am Donnerstag am Rande des NATO-Gipfels in Bukarest. Auch Venezuelas Staatschef Hugo Chávez erklärte in einer TV-Ansprache seine Bereitschaft, einen solchen Versuch zu unterstützen. Er habe seien französischen Amtskollegen zudem gebeten, mit dem US-Präsidenten George W. Bush zu reden. »Der kann dort viel ausrichten«, so Chávez.
Die FARC sind nach Angaben eines ihrer Kommandanten indes nicht mehr zur einseitigen Freilassung Betancourts bereit. Ein solcher Schritt könne nur noch im Rahmen eines Gefangenenaustauschs stattfinden. Die Guerilla habe als Zeichen des guten Willens in den vergangenen Wochen mehrere Gefangene freigelassen. Die Regierung habe jedoch nur mit Angriffen und Mordanschlägen geantwortet. (jW/HN)
Die FARC sind nach Angaben eines ihrer Kommandanten indes nicht mehr zur einseitigen Freilassung Betancourts bereit. Ein solcher Schritt könne nur noch im Rahmen eines Gefangenenaustauschs stattfinden. Die Guerilla habe als Zeichen des guten Willens in den vergangenen Wochen mehrere Gefangene freigelassen. Die Regierung habe jedoch nur mit Angriffen und Mordanschlägen geantwortet. (jW/HN)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland