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Mutmaßliche PKK-Kader verhaftet

Berlin/Koblenz. Als mutmaßliche Führungskader der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) sind am Mittwoch in Koblenz und Berlin zwei Kurden verhaftet worden. Laut Bundesanwaltschaft soll der in Berlin verhaftete 34jährige unter dem Parteinamen »Dersim« von Juli 2004 bis Juni 2007 die »PKK-Gebiete Nürnberg, Mainz und Darmstadt« geleitet und anschließend die PKK-Arbeit in Berlin koordiniert haben. Der Haftrichter am Amtsgericht Berlin-Tiergarten ordnete am Donnerstag die Fortdauer der Untersuchungshaft an. Die Funktionärstätigkeit in der PKK gilt für die Bundesanwaltschaft als Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung nach Paragraph 129. Auch dem in Koblenz verhafteten Mehmet C. wird vorgeworfen, als Kader mehrere PKK-Gliederungen geleitet zu haben.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.03.2008, Seite 5, Inland

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