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Kemalisten klagen gegen Kopftuch

Istanbul. Zwei türkische Oppositionsparteien haben am Mittwoch eine Verfassungsklage gegen die kürzlich vom Parlament beschlossene Freigabe des islamischen Kopftuchs für Studentinnen eingereicht. Das Gericht solle die Parlamentsentscheidung für null und nichtig erklären, sagte der Generalsekretär der kemalistischen Partei CHP, Önder Sav, nach Einreichung des Antrags vor Journalisten in Ankara. Die CHP und die kleinere Kemalistenpartei DSP wollen mit der Klage die Verfassungsänderung rückgängig machen, mit der das Parlament am 9. Februar das Kopftuchverbot abgeschafft hatte. Die Kemalisten betrachten das Kopftuch als Symbol des politischen Islam, das aus staatlichen Institutionen herausgehalten werden müsse. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.02.2008, Seite 6, Ausland

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