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Voigt: Kampftruppen nicht auszuschließen

Berlin. Der Koordinator der Bundesregierung für deutsch-amerikanische Zusammenarbeit, Karsten Voigt, schließt die Entsendung der Bundeswehr in den Süden Afghanistans nicht aus. »Der robuste Kampfeinsatz« werde zwar auch in Zukunft ein Ausnahmefall bleiben, und es würden »die deutschen Politiker auch in Zukunft zögernder sein als manche andere Europäer«, sagte Voigt am Sonntag im ARD-»Bericht aus Berlin«. Ein derartiger Einsatz sei aber »nicht auszuschließen«, betonte Voigt. »Wir sollten uns auf solche Eventualitäten vorbereiten.« Auch der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, geht davon aus, daß deutsche Kampftruppen im Süden Afghanistans unausweichlich sind. Das sei »ein Schritt, der noch zu tun ist und den wir tun müssen und tun werden«, sagte er in der Sendung.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.02.2008, Seite 1, Inland

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