Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
Gegründet 1947 Dienstag, 7. Juli 2020, Nr. 156
Die junge Welt wird von 2327 GenossInnen herausgegeben
Der Schwarze Kanal: »Verkommen« Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
Der Schwarze Kanal: »Verkommen«

Kunst für alle!

Die Grafikedition der Tageszeitung junge Welt

jW-Kunstedition 1100x454 mit Grafik.png

Die junge Welt geht den umgekehrten Weg in einer Zeit, in der originale Werke vor allem als marktgängige Ware interessieren. Anknüpfend an eine Tradition aus DDR-Zeiten, startete mit der Ausgabe vom 6. Juli eine eigene Grafikedition. Leitender Gedanke ist die Demokratisierung – der Kunst wie des Kunstbesitzes. Begeisterung für Qualität, für die verschiedenen Sujets und Herstellungstechniken, Neugier auf das Kennenlernen von Künstlerinnen und Künstlern – weniger bekannter und bereits renommierter – stehen im Mittelpunkt. In Zeiten reaktionärer Vereinnahmung von Kunst und Kultur sehen wir die Möglichkeit und die Verpflichtung, uns als Tageszeitung in den Kulturkampf einzumischen.

Wir bieten ab sofort dreimal im Jahr eine im Auftrag der jungen Welt geschaffene Originalgrafik an, in limitierter Auflage, vom Künstler signiert und mit einem Prägedruck versehen. Sachkundig betreut wird die Edition von Andreas Wessel, einem ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Druckgrafik. Künstler, Drucker, Kurator und Verlag erhalten eine bescheidene Vergütung, es gibt keine Gewinnerzielungsabsicht.

Das Blattmaß der Edition wird mit einer handlichen Größe von 20 x 29 cm einheitlich sein. Von jedem Kunstwerk werden in der Regel 250 Exemplare zum Verkauf angeboten – zum Preis von 28 Euro (plus drei Euro für Verpackung und Versand).

Das auf 100 Stück begrenzte Editionsabo ist bereits vollständig vergeben. Es stehen jedoch von jedem Werk weiterhin genügend Blätter für den Einzelverkauf zu Verfügung.

Die Nächste Grafik erscheint am 25. Juli 2020.

Bisher sind erschienen:

6. Juli 2019: Marc Gröszer, »ohne Titel«, 2019, dreifarbige Serigraphie auf Zerkall-Bütten Alt Bern (250 g/m²),

16. November 2019: Ronald Paris, »Charons Boote«, 2019, Kreidelithografie auf Zerkall-Bütten Alt Bern (250 g/m²),

14. März 2020: Heike Ruschmeyer,  Heike Ruschmeyer, »Köln 9. Juni 2004«, 2020, Siebdruck (Serigraphie) auf Munken Print Cream (300 g/m²).