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Leserbrief zum Artikel Globaler Streik: Kampf ums Klima vom 15.03.2019:

Jeder ist gefordert

Blaumachen für den blauen Planeten ist entschuldbar. Die Jugend geht für die Zukunft unseres Erdballs und der Menschheit auf die Straße, das sollten wir unterstützen. Politik und Wirtschaft versagen beim Klimaschutz, die Proteste der Kinder und Jugendlichen setzen ein Zeichen. Unser Lebensstil ist mitverantwortlich für den Zustand der Erde und kann kein erstrebenswertes Ziel für den ganzen Planeten sein. Die exorbitante Ressourcennutzung der westlichen Welt und der exzessive Kapitalismus geraten an Grenzen. Wir sollten uns vom Wachstumswahn verabschieden, in einer endlichen Welt gibt es kein unendliches Wachstum. Es ist an der Zeit, die gegenwärtige globale Wirtschaftsweise zu hinterfragen und für eine weltweite Verteilungsgerechtigkeit zu sorgen. Jeder einzelne kann zum Klimaschutz beitragen. Auch die Jugendlichen selbst müssen einige Verhaltensweisen auf den Prüfstand legen. Ich sende Ihnen mal einen kleinen Appell:


Für den Blauen Planeten

Der Mensch, dieses kluge Wesen,
kann im Gesicht der Erde lesen.
Er sieht die drohende Gefahr,
spürt die Erwärmung Jahr für Jahr.
Homo sapiens muss aufwachen,
seine Hausaufgaben machen;
für den Planeten, die Menschheit.
Geh'n wir's an, es ist höchste Zeit.


Fridays for Future

The earth is our mother,
We will not have another.
Mit oder ohne Unterricht,
Der Klimawandel wartet nicht.
Eltern und Lehrer mit ins Boot,
Mutter Erde ist in Not.
Wir kämpfen für uns're Erde,
Dass sie nicht zur Wüste werde.


Mutter Erde in Not

Für Mutter Erde kämpfen wir,
Gegen Raubbau und Profitgier;
Dass sie nicht zur Wüste werde,
Wir haben nur eine Erde.

Retten wir uns'ren Regenwald,
Gebieten der Kohle Einhalt;
Besiegeln der Kernkraft Ende,
Drängen zur Energiewende.

Das oberste Gebot der Zeit
Muss heißen Nachhaltigkeit.
An alle Welt geht der Appell,
Klimawandel ist universell.

Weisen wir jetzt entschlossen
Die Klimakiller in die Schranken.
Bremsen wir Trump und Genossen,
Der blaue Planet wird uns danken.
Rainer Kirmse, Altenburg
Veröffentlicht in der jungen Welt am 19.03.2019.
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