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Gute Inhalte. Mit Sicherheit
Verteilaktionen gedruckter Zeitungen wirken nahezu altmodisch. Doch: Wer vor Bahnhöfen, auf Demonstrationen oder am Rand der Münchner »Sicherheitskonferenz« nächstes Wochenende (13.–15. Februar) die junge Welt verteilt, konkurriert nicht mit Push-Nachrichten oder Algorithmen. Die Zeitung landet direkt in der Hand, wird durchgeblättert, kommentiert – oder diskutiert. Auch inhaltlich bietet die junge Welt anderes als andere Blätter. Ein Angebot zur Auseinandersetzung mit einzigartigen Positionen auf dem Pressemarkt; an der Seite der lohnabhängig Beschäftigten, für solidarischen Internationalismus. Schnell, direkt, unmittelbar und persönlich.
Gerade bei Großereignissen wie der »Sicherheitskonferenz« treffen so die politischen Positionen der jW auf Menschen, die oft nicht Teil organisierter Strukturen sind. Verteilaktionen auf Demonstrationen schaffen Sichtbarkeit bei politisch Interessierten. Sie machen klar, dass es zu der allgegenwärtigen Kriegslogik Alternativen gibt – und dass diese argumentiert werden können.
Die junge Welt ist als Zeitung kein Werbeprodukt, sondern Werkzeug politischer Arbeit. Gedruckte Gegenöffentlichkeit bleibt notwendig, solange Leitmedien Aufrüstung als Sachzwang behandeln; die einzige linke Tageszeitung, die auch täglich gedruckt erscheint, ist wichtig. Verteilaktionen erhöhen Sichtbarkeit und Reichweite, gewinnen neue Leser, sichern so ökonomisch das Fortbestehen der jW.
Während im Bayerischen Hof über die Kriege der Zukunft geredet wird, erlebt man draußen etwas anderes. Weniger abgeschirmt, weniger komfortabel wird Widerstand gegen die rasante Militarisierung des Alltags geleistet. Teil davon: die junge Welt.
Münchner Unterstützerinnen und Unterstützer der jungen Welt freuen sich über Hilfe. Kontakt vermittelt gern das jW-Aktionsbüro (aktionsbuero@jungewelt.de), telefonisch unter 0 30/53 63 55-10
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
