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28.02.2026
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Der Jugend eine Zukunft!
Schulstreiks gegen Wehrpflicht gehen in die zweite Runde
Beschleunigter Sozialabbau, Verhöhnung der Jugend und Hetze gegen Migranten und Arbeitslose. All diese Dinge scheinen die einenden Werte zu sein, für die es sich zu sterben lohnen soll. Das sehen allerdings nicht alle so, ganz besonders nicht die Jugendlichen selbst: Bündnisse und Initiativen vernetzen sich seit Monaten, um eine Bewegung aufzubauen. Komitees haben die Planung für einen nächsten Schulstreik erarbeitet. Das letzte Mal gingen am 5. Dezember 2025 in rund 90 Städten mehr als 50.000 Schülerinnen und Schüler auf die Straße. Währenddessen taten sich Bildungspolitiker und Schulleitungen mit Drohungen hervor, weil sie den Protest als unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht werteten.
Diejenigen, die sich nicht von dieser Masche einschüchtern lassen, werden am 5. März bundesweit ein weiteres Mal die Schulen bestreiken und ihrer Ablehnung des Verheizens der Jugend Ausdruck verleihen. Als Tageszeitung junge Welt werden wir selbstverständlich auch vor Ort sein. Bereits heute haben viele Aktive beim Aktionsbüro Material und Tagesausgaben bestellt. Viele Freiwillige werden die junge Welt weitergeben. Damit ist gesichert, dass eine Zeitung, die über Proteste gegen Militarisierung berichtet, von vielen wahrgenommen wird und Erfahrungen und Analysen an Interessierte gelangen. Nur so hat die Jugend eine Zukunft.
Eine Auflistung der bestreikten Schulen und Orte findet sich unter schulstreikgegenwehrpflicht.com
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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