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Verteilaktionen

Wir werden mehr

Zeitung verteilen, Bekanntheit erweitern, Wachstum absichern

Von Aktionsbüro
Foto: Joshua Regitz/jW
Interessierte Leserinnen und Leser findet man auf fast jeder Veranstaltung

Mit verschiedenen Friedensdemonstrationen, Ostermärschen und Kundgebungen Anfang April bieten sich Gelegenheiten, um ein kraftvolles Zeichen zu setzen gegen Wehrpflicht, Aufrüstung und Kriegstreiberei. Später auch am 1. Mai, dem Kampftag der Arbeiterklasse. Die Proteste vereinen die Stimmung gegen Angriffe auf soziale Errungenschaften und für eine andere Welt. Bleibt zu wünschen, dass es mehr werden dieses Jahr. Mehr Menschen, die an mehr Orten auf die Straßen gehen, protestieren, Protest sichtbar machen, Widerstand leisten.

Eine argumentenstarke Gegenöffentlichkeit ist notwendig angesichts von Kriegstreiberei und Rüstungspropaganda. Die Tageszeitung junge Welt bietet das. Mit einer umfassenden Berichterstattung, welche selbstverständlich antimilitaristisch, internationalistisch ist und dazu marxistisch fundierte Analysen liefert. Das sind Positionen, die es in der deutschen Presselandschaft kein zweites Mal gibt. Doch diese Stimme muss lauter werden – überall dort, wo sich Widerstand formiert, auch auf der Straße.

Verteilaktionen sind das Mittel der Wahl, um die Bekanntheit der jW zu steigern. Das macht diese Aktionsform zur politischen Notwendigkeit. Demonstrierende – auf den Ostermärschen, auf den Veranstaltungen zum 1. Mai – kommen mit einer Tageszeitung in Berührung, die ihre Anliegen ernst nimmt und ihre Proteste nicht verschweigt oder verzerrt.

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Diese Kontakte mit der letzten verbliebenen linken Tageszeitung in gedruckter Form sind oft der Beginn einer dauerhaften Bindung zum Blatt. Hieraus entstehen Abonnements, und neue Unterstützer werden gewonnen. Viele dieser Erstkontakte bleiben uns verbunden, was schlussendlich das ökonomische Überleben der jW sichert. All das ist ohne die Unterstützung vieler Leserinnen und Leser nicht möglich. An fast 100 Orten wurde die jW vergangenes Jahr zum 1. Mai verteilt. Lasst uns dieses Frühjahr für große Verteilaktionen nutzen. Lasst die junge Welt an noch mehr Orten präsent sein. Zu Ostern und am Kampftag der Arbeiterklasse.

Es kommt dabei nicht immer auf große Mengen an – oft reicht es, die Zeitung gezielt dort zu verteilen, wo Aktive zusammenkommen. Ob bei Großevents mit Tausenden Teilnehmenden oder bei kleineren lokalen Aktionen – jede Verteilaktion trägt dazu bei, unsere Reichweite zu erhöhen und so journalistische Arbeit zu ermöglichen, die nicht im Interesse der Herrschenden ist.

Noch längst nicht überall, wo es nötig wäre, ist die jW präsent. Das können und müssen wir ändern. Fordern Sie Verteilexemplare an, mobilisieren Sie im Bekanntenkreis, organisieren Sie sich gemeinsam mit anderen Leserinnen und Lesern vor Ort. Ob für die nächste Friedensdemo, den 1. Mai oder andere Veranstaltungen – das Aktionsbüro unterstützt Sie bei der Organisation mit der rechtzeitigen Anlieferung der Zeitungen sowie mit weiterem Werbematerial. Die Gegenseite arbeitet mit der Strategie der Vereinzelung. Widerständige Positionen werden als abseitig, wenigstens als nicht mehrheitsfähig dargestellt. Setzen wir dem etwas entgegen.

Das Aktionsbüro erreichen Sie unter aktionsbuero@jungewelt.de oder 0 30/53 63 55-10. Verteilexemplare können Sie unter jungewelt.de/verteilen bestellen.

Themen:
junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.02.2026, Seite 16, Aktion

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

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