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jW-Film: Blick zurück und nach vorne
Die vergangenen 30 Jahre junge Welt: Dokfilmpremiere am Sonnabend, 14. Februar
Würde sich die Tageszeitung junge Welt nicht in Ton und Auswahl der Berichterstattung von anderen Medien so deutlich abheben, ihre Existenz über die vergangenen Jahrzehnte grenzte an ein Wunder: Von diesen Wagnissen und Untiefen aus der Geschichte der jW berichtet demnächst ein Film. Wer mehr erfahren möchte über den Alltag in Redaktion und Verlag heute, dem sei ein Besuch der ersten Vorführung des Dokumentarfilms »Träume und andere Realitäten« empfohlen.
Regie führte die Kollegin Clara Ehrhardt, hinter der Kamera stand Louis Matthey; jW-Kolleginnen und -Kollegen mit unterschiedlichsten Perspektiven auf das gemeinsame Projekt kommen zu Wort, mit unterschiedlichsten Zeiträumen, die sie im Betrieb überblicken. Sie bekommen unterhaltsame, informative Einblicke in die vergangenen 30 Jahre der jW geboten, mindestens.
Der Verlag 8. Mai, in dem die Tageszeitung junge Welt erscheint, plant die Veröffentlichung des Films auf DVD. An der Vorführung am 14. Februar um 16.30 Uhr im Kino Babylon in Berlin werden auch zahlreiche ehemalige und aktuelle Kollegen teilnehmen, die Möglichkeit zum Austausch wird geboten.
Weitere Informationen zur Premiere erhalten Sie unter jungewelt.de/film. Dort können Sie sich auch gleich Ihre Karte sichern
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Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 6. Feb. 2026 um 21:19 UhrHervorragend! Wann kann frau die DVD bestellen?
Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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