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Kuba ist nicht allein!
32. Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin mit Kuba-Schwerpunkt – auch der deutsche Imperialismus wird thematisiert werden
Berlin-Touristen staunten nicht schlecht, als sie zum Selfieschießen vors Brandenburger Tor zogen und plötzlich die blau-weißen Fahnen mit dem roten Dreieck und dem weißen Stern der Kubanischen Revolution im Berliner Spätsommerwind wehen sahen. So geschah es tausendfach in der Woche vom 12. bis 19. September 2026, als das von junge Welt initiierte Aktionsbündnis »Unblock Cuba« mit einer neuen Protestform gegen die völkerrechtswidrige US-Blockade gegen Kuba demonstrierte. Tag und Nacht war die Protestwache vor der US-Botschaft besetzt. Es wurde diskutiert, gesungen und informiert.
In der vergangenen Woche tagte die UN-Generalversammlung: 130 Länder schlossen sich der Resolution Kubas an und forderten ein Ende der vollständigen Blockade der sozialistischen Inselrepublik, die verheerende Auswirkungen auf das Leben von Millionen Kubanern hat und schon unzählige Menschenleben gekostet hat. Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP, nannte die Maßnahmen der US-Regierung in seiner Rede auf den UZ-Friedenstagen mit Recht genozidal.
Die Solidarität geht weiter: Am 9. Januar 2027 richtet die Tageszeitung junge Welt bereits zum 32. Mal die Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz aus. Das diesjährige Motto lautet: »Kein Krieg gegen Kuba! Die Revolution verteidigen! Imperialistisches Rollback stoppen – in Kuba, Lateinamerika und weltweit«. In den Berliner Wilhelm-Studios wollen wir erneut zeigen: Kuba ist nicht allein! Der Druck auf Kuba ist Teil einer umfassenderen imperialistischen Offensive. In Lateinamerika gewinnen rechte, US-nahe und vom Großkapital gestützte Kräfte an Einfluss. Sanktionen, wirtschaftliche Erpressung und offene Drohungen sollen den revolutionären Geist des kubanische Volks und seiner Regierung brechen. Doch die Revolution hält an ihrem Ziel der klassenlosen Gesellschaft fest, weigert sich, Wirtschaft, Gesundheit und Bildung dem Profit unterzuordnen. Gerade darin liegt ihre internationale Bedeutung: Kuba zeigt, dass eine andere Gesellschaft möglich ist. Die Konferenz wird dabei aber auch die besorgniserregenden Entwicklungen in der BRD – als Stichworte seien hier Kriegstüchtigkeit, AfD und Festung Europa genannt – nicht aus dem Blick verlieren. Auch diesen Themen werden wir uns auf den Podien widmen. Und ganz sicher werden sie auch in den wichtigen Diskussionen und Vernetzungsgesprächen auf dem Markt der Möglichkeiten ihren Platz haben.
Erneut rechnen wir mit mehreren tausend Besucherinnen und Besuchern. Machen wir die 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz zu einem kraftvollen Auftakt für ein kämpferisches Jahr 2027! Seien Sie dabei und bringen Sie alle Ihre Freunde mit, die genug von Krieg und Imperialismus haben und sich nach Frieden im Sozialismus sehnen.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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