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jW on Tour

Auch beim Lernen ein Vorbild sein

Tageszeitung junge Welt auf der Linken Literaturmesse in Nürnberg

Von Aktionsbüro
Foto: Nick Brauns/jW
Viel Lese- und Gesprächsstoff: Verlage präsentieren sich bei der Linken Literaturmesse in Nürnberg

Ob linke Theorie, Geschichtsbuch oder antiquarische Werke: Bei der Linken Literaturmesse in Nürnberg muss man nicht lange suchen, um auf seine Kosten zu kommen. Vom 30. Oktober bis zum 1. November öffnet das Künstlerhaus in Nürnberg seine Türen, um Besucher der größten linken Messe bundesweit zu begrüßen.

An über 60 Ständen verschiedenster Betreiber können Freunde des linken Buches und Wortes stöbern, lesen, recherchieren und selbstverständlich die anwesenden Verlage durch einen Einkauf unterstützen. Auch die Tageszeitung junge Welt zählt dazu und wird vor Ort sein und Messebesucher mit Tagesausgaben und einem breiten Verlagsangebot versorgen. Mit dabei sind selbstverständlich auch die altbekannten Beutel mit der Aufschrift »Sie lügen wie gedruckt. Wir drucken, wie sie lügen«, damit auch größere Anschaffungen auf dem Messegelände nach Hause transportiert werden können.

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Neben den Ständen bieten die Veranstalter in den Räumlichkeiten des Künstlerhauses ein Programm mit Lesungen und Veranstaltungen der Verlage. Auch hier kommen Freunde der Tageszeitung junge Welt auf ihre Kosten: Der Film »Träume und andere Realitäten« gewährt einen Einblick in die vergangenen 30 Jahre der einzigen linken Tageszeitung und zeigt, wie der Kampf weitergehen kann. Präsentiert wird dieser am 31. Oktober um 19 Uhr im »Softspot« des Hauses.

Ob am jW-Stand im Foyer, am Verkaufsstand oder bei der Filmvorführung – die Tageszeitung junge Welt freut sich über alle Besucher und Leser und wünscht allen eine erfolgreiche und erkenntnisreiche Linke Literaturmesse 2026.

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.10.2026, Seite 16, Aktion

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

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