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Rosa-Luxemburg-Konferenz

Kein Krieg gegen Kuba!

32. Rosa-Luxemburg-Konferenz 2027: Kartenverkauf startet ab sofort

Von Aktion und Kommunikation
Foto: Christian Mang

Wird die nächste Rosa-­Luxemburg-Konferenz am 9. Januar 2027 eine Kuba-Konferenz? Ja und nein. Beziehungsweise: natürlich nicht nur. Wir rücken die akuten Kriegsvorbereitungen des US-Imperialismus gegen den sozialistischen Karibikstaat in den Mittelpunkt, weil Kuba fallen muss, wenn ganz Lateinamerika erneut kolonialisiert werden soll. Und weil dies Auswirkungen weit darüber hinaus, auch für uns in der BRD, haben würde.

Marco Rubio, Trumps Außenminister und persönlich an Kuba interessiert, gibt den Ton vor: Die sozialistische Republik soll das Epizentrum einer marxistischen Verschwörung sein, die ihrerseits linke Bewegungen in aller Welt anleitet und initiiert. Das hat einen Aspekt Innenpolitik (in den USA gelten selbst Leute, die hierzulande als rechte Sozialdemokraten einsortiert würden, als »Kommunisten«, darunter auch die »Democratic Socialists«). Aber es macht auch klar, was mit Kuba auf dem Spiel steht: eine widerständige Insel, die sich nicht dem Kapital unterwirft, die ihrerseits Solidarität in aller Welt leistet und – mit humanitärer und medizinischer Unterstützung – all das zu leisten vermag, was die tausendmal reicheren USA nie tun würden. Kuba steht an der Seite der Unterdrückten und Geknechteten. Und es bietet ein lebendes Gegenbeispiel zu den Narcostaaten, die überall in Südamerika installiert werden sollen, um den US-Interessen den Weg frei zu machen. Das Alternativprogramm, wie es sich Herr Rubio vorstellt, wäre vermutlich nah dran an dem, was unter Diktator Fulgencio Batista vor der Revolution Realität war: eine Insel als Spielkasino, Mafiastützpunkt und größtes Bordell der Karibik.

Deswegen geht Kuba uns alle an. Denn die Unterwerfung Lateinamerikas ist keineswegs das Ziel, sondern nur eine Etappe des Imperialismus in Vorbereitung eines großen Krieges gegen die VR China. Des dritten Weltkriegs. Das imperialistische Rollback stoppen – das ist das große, übergeordnete Thema der 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz, und ob der Lage stellt sie die Forderung auf: Kein Krieg gegen Kuba!

Aber natürlich, denn der Kampf ist ein weltweiter, werden wir weder die innenpolitische Lage in den USA selbst, die imperialistischen Verbrechen anderswo, in Palästina zum Beispiel, noch die Verfasstheit des deutschen Imperialismus vernachlässigen. Am Programm wird laufend gearbeitet, und hier ist noch viel zu tun.

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Der Ticketvorverkauf hat jetzt begonnen. Online lassen sich Eintrittskarten unter jungewelt.de/rlk erstehen, im echten Leben zu den Öffnungszeiten unseres Ladens in der Torstraße 6 – und auf den Veranstaltungen, an denen die jW teilnimmt: Den UZ-Friedenstagen in Berlin an diesem oder dem Wiener Volksstimme-Fest am nächsten Wochenende.

Die Konferenz lebt vom Engagement ihrer Besucherinnen und Besucher, und der Leserinnen und Leser der jungen Welt. Ohne ihre und eure Mithilfe wäre die Konferenz schlicht nicht möglich.

Das betrifft zum einen den finanziellen Aufwand. Spenden finanzieren die Konferenz, den Livestream und die Simultanübersetzungen – nur sie ermöglichen so den wichtigsten Jahresauftakt der radikalen Linken im deutschsprachigen Raum. Dies geht tatsächlich nur mit Spenden, denn die Tickets sind, trotz leichter Preiserhöhung, weiterhin sämtlich subventioniert. Wir wollen die Preise nicht zum sozialen Ausschlusskriterium machen.

Lasst uns gemeinsam die 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz zu einem starken Zeichen der Solidarität – mit Kuba und den Befreiungsbewegungen in aller Welt – werden lassen. Wir freuen uns auf eure Unterstützung und darauf, euch im Januar in Berlin zu sehen. Venceremos!

→Die 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz findet am 9. Januar 2027 erneut in den Wilhelm-Studios, 13407 Berlin, statt.

→Die 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz finanziell unterstützen? Spendenmöglichkeiten finden sich unter jungewelt.de/rlk-spenden
→ Aktionspakete zur Bewerbung der RLK lassen sich unter bestellen: jungewelt.de/rlk-aktionspaket
→ Das Aktionsbüro freut sich auf helfende Hände und interessierte Aussteller: 030 53 63 55 10 oder ­aktionsbuero@jungewelt.de!

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2026, Seite 16, Aktion

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