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Internationale Solidarität

Fokus auf Kuba!

Protestwache gegen Blockade im September und Ausstellung in der Maigalerie

Von Aktion und Kommunikation
Foto: unblock cuba

Das Jahr 2026 ist eines, das neben der Revolution 1959 und der ökonomisch schwierigen Sonderperiode nach dem Zusammenbruch der UdSSR als bedeutendes Kapitel in die kubanische Geschichte eingehen dürfte. Neben den Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Revolutionsführers Fidel Castro Ruz ist die gegenwärtige Nachrichtenlage zum sozialistischen Karibikstaat vor allem eins: negativ. Wir hören von Stromausfällen, Versorgungsengpässen, Schwierigkeiten in der Infrastruktur. Also den fortgesetzten und verschärften Folgen der völkerrechtswidrigen, verbrecherischen Blockade der Insel und ihrer Bevölkerung durch den US-Imperialismus.

Die Solidarität mit dem revolutionären Kuba gehört sozusagen zur politischen DNA der Tageszeitung junge Welt. Trotz aller Versuche der USA und ihrer Vasallenstaaten, Kuba zu strangulieren, berichtet die jW über die Errungenschaften der Kubanischen Revolution und erläutert, warum diese verteidigt werden müssen. Aufklärung über tatsächliche Vorgänge auf Kuba ist dafür elementar. Die jW berichtet direkt von der Insel, nicht nur über sie.

Doch Kuba-Solidarität findet nicht nur »im Blatt« statt. Die von einem Bündnis (darunter, neben anderen Medien, auch die jW) rund um »Unblock Cuba« organisierte Mahnwache vor der US-Botschaft in Berlin wird von der Zeitung auch journalistisch begleitet. Vom 12. bis 19. September wird dort über die genozidalen Verbrechen der Vereinigten Staaten von Amerika und den tapferen Widerstand des kubanischen Volkes informiert. Die Protestwache bietet Informationsveranstaltungen, Möglichkeiten der Vernetzung und Aktion sowie ein kulturelles Programm mit Lesungen, Konzerten und Vorträgen.

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Die Protestaktion lebt von ihren Unterstützern und ist ein gemeinsames Projekt kubasolidarischer Menschen. Sollten Sie, Compañera, Compañero, die Mahnwache unterstützen wollen: Von Spenden bis hin zu aktiver Mithilfe an den Ständen wird alles gebraucht. Weitere Infos zu Programm und Helferschichten finden Sie unter unblock-cuba.org.

In der jW-Maigalerie der Tageszeitung junge Welt lief jüngst die Ausstellung »¡Hasta siempre, Fidel!« an. Verschiedene Eindrücke aus dem Leben des Comandante en Jefe, fotografiert u. a. von Roberto Chile, sind bis einschließlich 2. Oktober jeden Donnerstag in der Torstraße 6, Berlin, von 13 bis 18 Uhr zu besichtigen: Zum 100. Geburtstag von Fidel Castro zeigen wir Eckpunkte der Revolution, symbolträchtige Ereignisse und Collagen aus Kubas Geschichte und Gegenwart. Anmeldungen von Besuchern und Gruppen können im Shop unter der Rufnummer 030/53 63 55-54 vorgenommen werden.

So unsicher das Leben der Menschen in Kuba auch sein mag, so sicher bleiben ihre Widerstandsfähigkeit, Kreativität und Treue zur Revolution. Die junge Welt wird sie dabei begleiten und ihnen als einzige linke Tageszeitung in der BRD eine Stimme geben.

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.08.2026, Seite 16, Aktion

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

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