Gegründet 1947 Dienstag, 12. November 2019, Nr. 263
Die junge Welt wird von 2220 GenossInnen herausgegeben
jW stärken!

  • Wenn am Freitag, dem 29. November 2019, wieder Hunderttausende auf die Straße gehen, um gemeinsam mit den jungen Leuten von »Fridays for Future« und den Aktivisten vom Aktionsbündnis »Ende Gelände« gegen die gnadenlose Ausbeutung von Mensch und Natur zu protestieren, wollen wir auch mit der jungen Welt aktiv dabeisein: Mindestens 28.000 Exemplare der jW-Freitagausgabe werden wir an Demonstrationsteilnehmer ausgeben. Das schaffen wir natürlich nur, wenn uns dabei viele Leserinnen und Leser aktiv unterstützen.

    Dies können Sie auf zwei verschiedene Arten tun: Bestellen Sie für die Demo an Ihrem Ort einige Packen der Zeitung und verteilen Sie diese (womöglich mit weiteren Unterstützern) während der Demonstration. Oder aber Sie helfen dort, wo es bereits Verteiler gibt, beim Verteilen. Dazu stellen wir Ihnen zwei Listen zur Verfügung: In der einen finden Sie alle Orte, für die es bereits Verteiler gibt, und bei wem Sie sich für die aktive Unterstützung melden können. In der anderen finden Sie all jene Orte, für die sich bisher noch niemand gemeldet hat und wo Sie die Sache selbst in die Hand nehmen können.

    Das jW-Aktionsbüro braucht vor allem noch Verstärkung in den Städten Köln, Hamburg, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Stuttgart und Berlin. Die Sache ist ganz einfach: Je mehr Verteiler sich melden, um so mehr Zeitungen gegen Profitgier, Krieg und Umweltzerstörung, für Solidarität und Menschenwürde können unter die Leute gebracht werden!

    Bei Interesse melden Sie sich bitte unter 030 53635510 oder per Mail an aktionsbuero@jungewelt.de.

    Das jW-Aktionsbüro

    Städte in denen es bereits Verteilaktionen gibt:

    Berlin
    Hamburg
    Köln
    Leipzig
    Bonn
    Nürnberg
    München
    Potsdam
    Oldenburg
    Braunschweig
    Bremen
    Erfurt
    Lindau am Bodensee
    Halle (Saale)
    Magdeburg
    Bochum
    Celle
    Kassel
    Kiel
    Darmstadt
    Lahr/Schwarzwald
    Aschersleben
    Altenkirchen
    Cottbus
    Neustadt an der Weinstraße
    Oldenburg
    Offenburg/Ortenau
    Fulda
    Gotha
    Mönchengladbach
    Neuss
    Wolfsburg

    Städte in denen es noch keine Verteilaktionen gibt:

    Aachen
    Aalen
    Achern
    Achim
    Ahaus
    Alfeld
    Alsfeld
    Annaberg-Buchholz
    Anröchte
    Aschaffenburg
    Augsburg
    Bad Belzig
    Bad Endorf
    Bad Homburg
    Bad Reichenhall
    Bad Segeberg
    Bad Tölz
    Bad Windsheim
    Bad-Kreuznach
    Bamberg
    Bargteheide
    Bayreuth
    Bensheim
    Bergisch Gladbach
    Bernau
    Bernkastel-Kues
    Beverungen
    Bielefeld
    Bochum
    Borken
    Bottrop
    Brake
    Bremerhaven
    Bremervörde
    Brüggen
    Buchholz in der Nordheide
    Buxtehude
    Chemnitz
    Cloppenburg
    Coburg
    Coesfeld
    Dachau
    Datteln
    Deggendorf
    Delmenhorst
    Dessau-Roßlau
    Detmold
    Dingolfing
    Dinkelsbühl
    Dinslaken
    Dorfen
    Dortmund
    Dresden
    Duisburg
    Düsseldorf
    Eberswalde
    Eckernförde
    Eichstätt
    Einbeck
    Emden
    Eppingen
    Erding
    Erlangen
    Eschwege
    Essen
    Esslingen
    Eutin
    Falkensee
    Filderstadt
    Flensburg
    Frankenthal
    Frankfurt am Main
    Freiberg
    Freiburg
    Freising
    Friedberg
    Fritzlar
    Fürstenfeldbruck
    Fürth
    Garmisch-Partenkirchen
    Geisenheim
    Gelnhausen
    Gelsenkirchen
    Gera
    Gifhorn
    Gladenbach
    Göppingen
    Goslar
    Göttingen
    Greifswald
    Grimma
    Groß-Gerau
    Gummersbach
    Gundelfingen
    Gütersloh
    Haan
    Hamburg
    Hameln
    Hamm
    Hanau
    Hann. Münden
    Hannover
    Haßfurt
    Haunetal
    Heidelberg
    Heidenheim
    Heilbad
    Heiligenstadt
    Heilbronn
    Herford
    Hildesheim
    Hof
    Ibbenbüren
    Idstein
    Iserlohn
    Isny
    Itzehoe
    Jena
    Kaltenkirchen
    Kamen
    Karlsruhe
    Kempten
    Kleve
    Koblenz
    Köln
    Konstanz
    Krefeld
    Kreis Pinneberg
    Kulmbach
    Kuppenheim
    Landau (Pfalz)
    Landsberg
    Landshut
    Langenberg
    Lauterbach
    Leer (Ostfriesland)
    Lehrte
    Lemgo
    Leverkusen
    Limburg
    Lörrach
    Lüdenscheid
    Ludwigsburg
    Ludwigsfelde
    Ludwigshafen am Rhein
    Lüneburg
    Lünen
    Mainz
    Mannheim
    Marktbreit
    Marktoberdorf
    Marsberg
    Meerbusch
    Mering
    Michelstadt Odenwaldkreis
    Mindelheim
    Minden
    Mühlhausen
    Mühlheim an der Ruhr
    Müllheim
    München
    Münster
    Murnau am Staffelsee
    Neheim
    Neuburg
    Neukirchen Vluyn
    Neuruppin
    Niebüll
    Nienburg (Weser)
    Norden
    Oberbergischer Kreis
    Oberhausen
    Odenwaldkreis
    Öhringen
    Oranienburg
    Osnabrück
    Osterholz-Scharmbeck
    Paderborn
    Passau
    Peine
    Pellworm
    Penzberg
    Petershausen
    Pfaffenhofen an der Ilm
    Pfarrkirchen
    Pforzheim
    Pfullendorf
    Plauen
    Plön
    Radolfzell
    Rastatt
    Rastede
    Ratingen
    Ravensburg
    Regensburg
    Rendsburg
    Reutlingen
    Rhein-Sieg
    Rheinisch Bergischer Kreis
    Römerstein-Böhringen
    Rosenheim
    Rostock
    Rotenburg ob der Tauber Mittelfranken
    Rottenburg a.N.
    Saarbrücken
    Saarburg
    Saarburg/Trier-Saarburg
    Salzwedel
    Schneverdingen
    Schöneiche
    Schongau
    Schramberg
    Schrobenhausen
    Schweinfurt
    Schwerin
    Siegburg
    Siegen
    Simmern
    Singen
    Sinsheim
    Sinzig
    Soest
    Sonthofen
    Stade
    Stadthagen
    Stendal
    Straubing
    Stuttgart
    Sylt
    Traunstein
    Trier
    Tübingen
    Überlingen
    Uelzen
    Ulm
    Vechta
    Verder (Aller)
    Villingen-Schwenningen
    Vilsbiburg
    Waldshut-Tiengen
    Wangen im Allgäu
    Waren (Müritz)
    Weiden i.d.O.
    Weilburg
    Weilheim
    Weimar
    Wesel
    Wetzlar
    Wiesbaden
    Wilhelmshaven
    Winsen
    Wismar
    Witten
    Wittlich
    Wittmund
    Wolfenbüttel
    Worms
    Wülfrath
    Wuppertal
    Würzburg
    Wurzen
    Xanten
    Zeven
    Zittau
    Zwickau

  • Der Zukunft zugewandt

    Die XXV. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz
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    Am 11. Januar 2020 öffnen sich in Berlin zum 25. Mal die Türen zur Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz. Zeit für einen Rückblick? Gerne ein anderes Mal! Denn jetzt ist Zukunft angesagt, genauer: »Macht der Straße – Kampf um die Zukunft …«. So lautet der Titel der nächsten Konferenz, die Protestbewegungen auf der ganzen Welt gewidmet ist. Mit dem uns sehr wichtigen Zusatz – weil wir der gesamten Diskussion eine Richtung geben wollen – »… die Systemfrage beantworten«.

    Eine Rednerin auf der Konferenz wird die erfahrene Rechtsanwältin Lea Tsemel aus Israel sein. Sie verteidigt seit Jahrzehnten Menschen in ihrem Land, die mit der reaktionären Regierung in Schwierigkeiten geraten sind. Seien es Demonstranten gegen den Kurs von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, seien es Feministinnen, deren politische und soziale Rechte eingeschränkt werden, seien es Palästinenser, die für ihr Selbstbestimmungsrecht kämpfen. Unsere Leserinnen und Leser kennen Frau Tsemel vielleicht aus dem Dokumentarfilm »Lea Tsemel. Anwältin«, der im Juli dieses Jahres im ersten Programm der ARD ausgestrahlt wurde. Über diverse Formen des Protestes und des Widerstandes in ihrem Land wird Frau Tsemel zu den erwarteten rund 3.000 Besucherinnen und Besuchern sprechen.

    Auf der Bühne empfangen wir auch den österreichischen Journalisten Max Zirngast, der 2019 noch nicht persönlich hatte teilnehmen können. Wir freuen uns, dass er nach einem Jahr unter Anklage in der Türkei, auch dank internationaler Solidarität, freigesprochen wurde, und wollen mit ihm über die politischen Zustände in dem Land unter dem autokratischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sprechen – und über die Kämpfe der Gegenkräfte.

    Eintrittsbänder können ab sofort erworben werden, sei es auf der Internetseite, in der jW-Ladengalerie oder über den nebenstehenden Coupon. Bestellen Sie sich rechtzeitig Ihr Band – denn noch sind Hotelzimmer und Bahnfahrkarten günstig zu erhalten, außerdem ersparen Sie sich beim Einlass die langen Schlangen vor der Kasse. Wir empfehlen übrigens, umgehend auch Ihren Info- oder Verkaufsstand anzumelden, denn in der Regel sind diese Plätze schnell vergeben.

    Vorbereitungskollektiv Rosa-Luxemburg-Konferenz

    Informationen und Tickets: rosa-luxemburg-konferenz.de

  • Zeitungen und Aufkleber suchen Verteilerinnen und Verteiler!
    Zeitungen und Aufkleber suchen Verteilerinnen und Verteiler!

    Wenn am Freitag, dem 29. November 2019, wieder Hunderttausende auf die Straße gehen, um gemeinsam mit den jungen Leuten von »Fridays for Future« und den Aktivisten vom Aktionsbündnis »Ende Gelände« gegen die gnadenlose Ausbeutung von Mensch und Natur zu protestieren, wollen wir auch mit der jungen Welt aktiv dabeisein: Mindestens 28.000 Exemplare der jW-Freitagausgabe werden wir an Demonstrationsteilnehmer ausgeben. Das schaffen wir natürlich nur, wenn uns dabei viele Leserinnen und Leser aktiv unterstützen. Dies können Sie auf zwei verschiedene Arten tun: Bestellen Sie für die Demo an Ihrem Ort einige Packen der Zeitung und verteilen Sie diese (womöglich mit weiteren Unterstützern) während der Demonstration. Oder aber Sie helfen dort, wo es bereits Verteiler gibt, beim Verteilen. Dazu stellen wir Ihnen zwei Listen zur Verfügung: In der einen finden Sie alle Orte, für die es bereits Verteiler gibt, und bei wem Sie sich für die aktive Unterstützung melden können. In der anderen finden Sie all jene Orte, für die sich bisher noch niemand gemeldet hat und wo Sie die Sache selbst in die Hand nehmen können. Das jW-Aktionsbüro braucht vor allem noch Verstärkung in den Städten Köln, Hamburg, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Stuttgart und Berlin. Die Sache ist ganz einfach: Je mehr Verteiler sich melden, um so mehr Zeitungen gegen Profitgier, Krieg und Umweltzerstörung, für Solidarität und Menschenwürde können unter die Leute gebracht werden!

    Aktionsbüro

    Alle Infos dazu unter jungewelt.de/forfuture

  • Victoria de Cuba!

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    Auch in Hamburg wurde gegen die US-Politik gegenüber Kuba protestiert

    Das hat sich Mr. Trump ein bisschen anders vorgestellt: Obwohl er starken Druck ausgeübt hatte, ist es ihm nicht gelungen, wenigstens einen symbolischen Erfolg zu erringen. Die UN-Weltgemeinschaft verurteilte am Donnerstag erneut ganz klar die völkerrechtswidrige Blockadepolitik der US-Regierung gegenüber Kuba. Von 192 Staaten enthielten sich gerade mal zwei (Ukraine, Kolumbien), nur Israel und Brasilien stimmten mit den USA.

    Jetzt aber müssen endlich Taten folgen, fordern in diesen Tagen viele Menschen auf der ganzen Welt. In Österreich, Deutschland und der Schweiz kam es unter der Losung »Schluss mit dem Wirtschaftskrieg gegen Kuba!« zu zahlreichen Kundgebungen, Veranstaltungen und Infoständen (im Bild: Aktion im Hamburger Schanzenviertel am Donnerstag), wurden in vielen Städten Plakate geklebt und Infomaterial verteilt. Oft berichten Aktivisten, dass Passanten von diesem nun schon lange währenden und immer wieder verschärften Wirtschaftskrieg der verschiedenen US-Regierungen gegen das sozialistische Kuba nichts wissen. Kein Wunder, denn auch die aktuelle Verurteilung der USA durch die UNO wird kaum in den bürgerlichen Medien erwähnt. Um so wichtiger ist diese gemeinsame Aktion von Soligruppen, Parteien und Organisationen, die einmütig und solidarisch den Kampf des kubanischen Volkes gegen diese grausame Form der Repression unterstützen.

    In den nächsten Tagen finden weitere Veranstaltungen im Rahmen dieser Kampagne statt, zu einer ersten zentralen Auswertung treffen sich die Organisatoren Mitte November in den Räumen der jungen Welt.

    Aktionsbüro

    Weitere Fotos und Infos unter jungewelt.de/unblock-cuba

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    jW-Verteilaktion am 1. Mai 2018 vor dem Brandenburger Tor in Berlin

    »Fridays for Future« ruft wieder alle Generationen zum »Global Climate Strike« am 29. November auf. Parallel plant das Aktionsbündnis »Ende Gelände« eine Besetzung im Lausitzer Braunkohlegebiet. Bisher sind allein in Deutschland Demonstrationen in mindestens 199 Orten angemeldet, es werden erneut über eine Million Teilnehmende erwartet. Auch wir möchten uns wieder beteiligen und dabei mit 28.000 Exemplaren auf die junge Welt aufmerksam machen. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Städte Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München und Frankfurt am Main. Wer bei der Aktion mithelfen will, meldet sich bitte beim Aktionsbüro, wo auch Zeitungen und anderes Material für die Verteilung vor Ort bestellt werden können.

    Kontakt zum Aktionsbüro: 0 30/53 63 55 10, aktionsbuero@jungewelt.de

  • Entscheidungskampf

    XXV. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz wird Systemfrage in den Mittelpunkt stellen
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    Seit dem Niedergang des sozialistischen Weltsystems eilen rechte und faschistische Kräfte scheinbar unaufhaltsam von Erfolg zu Erfolg, während fortschrittliche Kräfte immer mehr in die Defensive geraten. Doch mittlerweile regt sich weltweit auf den Straßen Widerstand. Aktivisten erkennen, dass bestehende Verhältnisse geändert werden müssen – und können. Immer mehr wird deutlich, dass es nicht nur um diese oder jene Reform geht, sondern um Grundsätzliches: Die Systemfrage wird gestellt.

    Die 25. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz wird sich am Samstag, dem 11. Januar 2020, in Berlin diesen Kämpfen widmen – und die Systemfrage zuspitzen, so wie das Rosa Luxemburg schon 1905 in ihrer Schrift »Sozialismus oder Barbarei?« getan hat. Dazu zitiert sie aus einem Flugblatt der Sozialdemokratischen Partei mit der Überschrift »Imperialismus oder Sozialismus?«: »So wächst sich der Kampf gegen den Imperialismus immer mehr zum Entscheidungskampf zwischen Kapital und Arbeit aus. Kriegsgefahr, Teuerung und Kapitalismus. Friede, Wohlstand für alle, Sozialismus! so ist die Frage gestellt.« Die entscheidende Frage ist also nicht CO2-Steuer, ja oder nein, sondern die Eigentumsfrage, denn nur wer die entscheidenden Produktionsmittel besitzt, kann ihre umwelt- und sozialgerechte Nutzung verfügen. Jene, denen sie im Moment gehören, unterwerfen sie einer gnadenlosen Profitmaximierung, was Kriege, soziale Ungleichheit, Umweltzerstörung und Faschismus hervorbringt. Weil wir den Hauptblick der Konferenz über den deutschen Tellerrand hinaus richten, werden Gäste aus Frankreich, Israel, USA, Kolumbien und Kuba über die Kämpfe in ihren Ländern berichten und auch Auskunft darüber geben, inwieweit dabei die Systemfrage gestellt wird.

    In einer Diskussionsrunde am Nachmittag mit Vertretern von sechs in Deutschland aktiven Bewegungen wollen wir der Frage nachgehen, wie es besser gelingen kann, verschiedene Kräfte zu bündeln. Vor allem interessiert uns die Einschätzung der Aktivisten, ob und wie in ihren Bewegungen über die Systemfrage diskutiert wird. Das Thema der abendlichen Podiumsdiskussion, zu der jW-Chefredakteur Stefan Huth vier Gäste eingeladen hat, ist Internationalismus: Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen Migration und Klassenkampf?

    Ein besonderes Merkmal der Konferenz ist, dass Kulturbeiträge wie politische Statements in das Gesamtprogramm integriert werden. Um 10.30 beginnt die Konferenz mit der Eröffnung der Kunstausstellung der Gruppe Tendenzen, ab 11 Uhr läuft das Programm ohne Pause im Hauptsaal, bis nach der Podiumsdiskussion mit dem gemeinsamen Singen der Internationale um 20 Uhr das offizielle Programm der Konferenz beendet wird. Insgesamt werden 3.000 Teilnehmende erwartet. Einlassbänder sind ab sofort über das Internet bestellbar und ab kommendem Donnerstag, dem 07. November, auch vor Ort in der jW-Ladengalerie (Torstraße 6 in 10119 Berlin) zu kaufen. Die Eintrittspreise bleiben das vierte Jahr in Folge stabil.

    Verlag, Redaktion, Genossenschaft

    rosa-luxemburg-konferenz.de

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    Peña auf der jW-Terrasse: Mehr als 80 Menschen trafen sich am Donnerstag in Berlin, um gegen die Blockade der USA gegen Kuba zu protestieren

    Die völkerrechtswidrige US-Aggression gegen Kuba nimmt an Schärfe zu – weltweite Proteste dagegen verstärken sich aber ebenfalls. In der kommenden Woche werden die Vereinten Nationen auf Antrag Kubas über die Blockadepolitik diskutieren und diese mit überwältigender Mehrheit verurteilen. Begleitend hängen in vielen Städten Österreichs, Schwedens, Deutschlands und der Schweiz unsere Protestplakate und finden zahlreiche Veranstaltungen statt. So trafen sich in Berlin am Donnerstag mehr als 80 Menschen auf der Terrasse der jW-Ladengalerie zu einer Peña, in Basel fand ein Protestspaziergang vorbei an diversen Plakatflächen mit dem »Unblock Cuba«-Motiv statt. In Genf lädt die Kuba-Solidaritätsbewegung zu einer Fiesta am Samstag, 2. November, ab 18.30 Uhr in den Club Alpin Suisse ein. Im Rahmen der Linken Literaturmesse in Nürnberg informiert der Leiter des jW-Auslandsressorts, André Scheer, ab 12 Uhr in der Kulturwerkstatt auf AEG über die Auswirkungen der Blockade. Am kommenden Mittwoch, 6. November, treffen sich Kuba-Freunde ab 16 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Sitz der Vereinen Nationen in Wien. Die UN-Abstimmung zur Blockadepolitik am 7. November in New York kann in der Kubanischen Botschaft in Berlin und in ihrer Außenstelle in Bonn ab 15 Uhr per Live-Übertragung mitverfolgt werden. Viele weitere Veranstaltungen sind unter  www.junge­welt.de/unblockcuba abrufbar.

    jungewelt.de/unblockcuba

  • Großplakate gegen Wirtschaftskrieg

    Soliaktion mit Kuba nimmt Fahrt auf. Peña am Donnerstag in Berlin
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    Soliaktion der jungen Welt auf der Frankfurter Buchmesse 2019

    Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Rund 80 Aktionspakete mit über 1.000 Plakaten, 4.000 Aufklebern und 5.000 Flyern gegen die US-Blockadepolitik wurden mittlerweile verschickt. Und die ersten Soliaktionen haben stattgefunden, so in Berlin im Rahmen einer Buchpräsentation, in Basel bei einer Ausstellungseröffnung mit Kunst aus Kuba und auf der Buchmesse in Frankfurt/Main beim Cuba-Libre-Empfang am Stand der jungen Welt. Ab Montag hängen dann in Berlin Großplakate und die zehn Meter langen City-Banner (wann und wo in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Plakate sonst noch hängen, finden Sie unter jungewelt.de/unblock-cuba). Auch der Kreis der Unterstützer wächst, so haben nun auch die Partei der Arbeit Schweiz und der Hamburger Landesverband der Partei Die Linke ihre Beteiligung an der Aktion zugesagt. Viele Veranstaltungen sind geplant, leider sind noch nicht alle auf unserer Übersichtsseite eingetragen: Bitte an aktion@jungewelt.de.

    Zu einer Peña lädt die Tageszeitung junge Welt alle Leserinnen und Leser sowie Freunde Kubas am Donnerstag, dem 31. Oktober 2019, ab 18 Uhr auf die Terrasse bei der Rosa-Luxemburg-Statue (Berlin, hinter dem Gebäude Torstraße 6) ein. Vor einem Großplakat zur Aktion werden wir zu heißen Getränken und Musik unseren Protest gegen den völkerrechtswidrigen Wirtschaftskrieg der USA und dessen Duldung durch Bundesregierung und EU zum Ausdruck bringen!

    Aktionsbüro

  • Langer Kampf für linke Tageszeitung

    Die junge Welt steht vor einem entscheidenden Jahr
    Dietmar Koschmieder
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    Anerkennung für 25 Jahre Beteiligung an der Buchmesse Frankfurt am Main

    Die Tageszeitung junge Welt erscheint seit 1995 in der Verlag 8. Mai GmbH. Daher stehen eine Reihe von Jubiläen an, die sich alle um die Zahl 25 drehen. Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse präsentierte der Verlag die junge Welt zum 25. Mal, was von der Messeleitung mit Sachertorte und Urkunde gewürdigt wurde. Aber es gab in diesen Jahren dort auch andere Aktivitäten: So wurde die Bundeswehr als größter Aussteller auf jW-Initiative von der Messe vertrieben. Gegen die geplante Hinrichtung des Journalisten Mumia Abu-Jamal (die zeitlich mit einem Messetag zusammengefallen wäre), organisierte die jW eine Protestaktion, die prominente Unterstützer fand, unter ihnen der Schriftsteller Günter Grass. Die Hinrichtung wurde in letzter Sekunde abgesagt, das Todesurteil später in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt. Mumia wird von der jungen Welt regelmäßig zur Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz eingeladen. Er konnte noch nicht freigekämpft werden, deshalb zeichnet Prison Radio seine Rede für uns auf. So wird es auch auf der nächsten Konferenz am Sonnabend, dem 11. Januar 2020, in Berlin sein – der 25. Veranstaltung dieser Art! Sie hat sich seit 1996 sehr schnell zum größten regelmäßigen Symposium der deutschsprachigen Linken entwickelt (meint der ehemalige BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel) und erreicht mittlerweile 3.000 Teilnehmende. Möglich wurde dies durch unsere Partner und vor allem unsern Verlag 8. Mai. Und der wurde im kommenden April vor 25 Jahren gegründet, um das weitere Erscheinen der Tageszeitung jungen Welt zu ermöglichen. Da der Verlag aber über so gut wie kein Eigenkapital verfügte, hätte er die aufwendige tägliche Herausgabe einer Tageszeitung auf keinen Fall auf Dauer finanzieren können ohne die Genossenschaft LPG junge Welt eG, die heute Eigentümerin des Verlages ist. Diese wiederum feiert am 7. Oktober 2020 ihr 25jähriges Bestehen.

    Das nächste Jahr wird trotzdem weniger durch die vielen Jubiläen gekennzeichnet sein, sondern eher durch den erschwerten Kampf für den Erhalt einer täglich verfügbaren linken, unabhängigen gedruckten Tageszeitung. Denn fast überall sinken die Auflagen, gibt es Pläne zur Einstellung oder Reduzierung der täglichen Printausgaben, wird die Infrastruktur für Auslieferung, Vertrieb und Zustellung verschlechtert. Zeit zum Feiern bleibt deshalb kaum. Mit einem stabilen Abobestand, der Verlag 8. Mai GmbH und der Genossenschaft LPG junge Welt eG im Rücken, einem hervorragenden Kollektiv von Mitarbeitenden und engagierten Leserinnen und Lesern gibt es jedoch gute Voraussetzungen, um diesen Kampf für eine linke gedruckte Tageszeitung auch künftig bestehen zu können.

  • Bernstein-Jahr startet

    Wer in den nächsten Tagen das Bernstein-Abo bestellt, bekommt fehlende Ausgaben mit Zeichnungen nachgeliefert!
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    Es gibt viele gute Gründe für ein jW-Abonnement – hier ist ein zusätzlicher: Ab heute beginnt das jW-Bernstein-Jahr! Sie finden ein Jahr lang in jeder Ausgabe eine bisher unveröffentlichte Zeichnung des Künstlers F. W. Bernstein (meistens auf den Feuilletonseiten). Um in diesen Genuss zu kommen, brauchen Sie ein Print- oder Onlineabo oder kaufen die Ausgaben an Ihrem Lieblingskiosk. In unserer frei zugänglichen Onlineausgabe ist pro Woche eine dieser Zeichnungen zu finden, aber eben nicht täglich. Abonnieren Sie also rasch, um nicht den Anschluss zu verpassen! Wer innerhalb der nächsten zwei Wochen bestellt, bekommt von uns (auf Wunsch) die dann eventuell fehlenden Ausgaben gratis nachgeliefert. Dieser Spezialservice gilt aber nur für Bestellungen, die uns bis zum 11. November 2019 erreichen. Bitte nutzen Sie den Bestellcoupon.

    Aboservice junge Welt

    jungewelt.de/bernsteinabo

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    Betroffen von der Blockade: Kranke und Ärzte

    Die Tageszeitung junge Welt legt großen Wert darauf, über den deutschen und europäischen Tellerrand hinauszublicken. Gerade die Vorgänge in Lateinamerika beobachten wir leidenschaftlich und ausgehend von den Interessen der einfachen Menschen. Kein Wunder also, dass wir mit großer Aufmerksamkeit auch nach Kuba blicken – und empört darüber sind, wie die Errungenschaften der Kubanischen Revolution durch einen grausamen Wirtschaftskrieg beseitigt werden sollen. Kuba aber wehrt sich – und bleibt dabei nicht allein! Am 6. und 7. November wird die überwältigende Mehrheit aller Staaten in einer UN-Vollversammlung erneut die völkerrechtswidrige Blockadepolitik der USA verurteilen. Auf Anregung von junge Welt haben sich Einzelpersonen und Gruppen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Schweden zusammengetan, um in ihren Ländern Anfang November gegen diesen Krieg zu protestieren. Dazu werden Großflächenplakate mit dem Aktionsplakat »Unblock Cuba! Wirtschaftskrieg beenden!« geklebt (die Liste aller Orte finden Sie hier: www.rosa-luxemburg-konferenz.de/plakate). Zudem gibt es Aktionspakete mit Plakaten, Flyern und Aufklebern, die für fünf Euro Kostenbeteiligung bestellt werden können. Und während die Plakate hängen, sollen viele Veranstaltungen und Kundgebungen stattfinden.

    Die Kosten in Höhe von etwa 30.000 Euro werden komplett durch Spenden finanziert – woran sich nicht nur Leserinnen und Leser der jungen Welt beteiligen: So hat zum Beispiel der Rotfuchs Rostock im Rahmen einer Veranstaltung 130 Euro gesammelt und überwiesen, 44 Organisationen beteiligen sich mittlerweile an der Aktion. Begeistert zeigte sich auch der kubanische Fotograf Roberto Chile, der mit seinem italienischen Kollegen Roberto Fumagalli wunderbare Porträts von Menschen gemacht hat, die Betroffene der menschenverachtenden Blockadepolitik sind (siehe Aufnahme). Beide stellen ihre Fotografien für diese Aktion zur Verfügung: Sie können also für Transparente oder Demoschilder oder auch kleine Ausstellungen genutzt werden. Wenn zum Beispiel vor den Großplakaten ein Protestpicknick stattfindet, könnte man mit diesen Bildern auch den Passanten schnell klarmachen, dass die US-Regierung mit ihrer Blockadepolitik bewusst vor allem den einfachen Menschen in Kuba schadet.

    Weitere Informationen zur Aktion finden Sie auf der Aktionsseite (www.jungewelt.de/unblockcuba), die ständig aktualisiert wird. Anfragen und Bestellungen für Aktionspakete und Fotos laufen über aktion@jungewelt.de. Manchmal reicht es einfach nicht, sich zu informieren oder engagiert zu berichten. Manchmal muss man auch gemeinsam handeln!

    Aktionskomitee Unblock Cuba!

    jungewelt.de/unblock-cuba

  • »street art« - Foto von Perry Wunderlich zum Thema »Verkehrte We
    »Street art« – Foto von Perry Wunderlich zum Thema »Verkehrte Welt«

    Die Tageszeitung junge Welt ist nicht nur eine besondere Zeitung, sondern erreicht auch besondere Leserinnen und Leser! Das zeigt sich beispielsweise an unserem »Blende«-Fotowettbewerb: Zu den Themen »Verkehrte Welt«, »In Bewegung« und »Mietenwahnsinn« und zum Jugendthema (für alle bis 18 Jahre) »Schöne analoge Welt« können Fotografien, die in den Jahren 2018 und 2019 entstanden sind, an unsere Jury geschickt werden. Der Einsendeschluss ist am 5. November 2019, alle weiteren Informationen finden Sie unter blende.jungewelt.de. Die schönsten Bilder werden prämiert, in der jW-Ladengalerie ausgestellt und in einem Jahreskalender veröffentlicht.

    Gemeinsam mit der Künstlergruppe Tendenzen veranstaltet die junge Welt im Rahmen der Rosa-Luxemburg-Konferenz, die am 11. Januar 2020 in Berlin stattfindet, wieder eine Kunstausstellung. Motto in diesem Jahr ist: »Wenn Produktion in Destruktion umschlägt: Kapitalismus zerstören, nicht Mensch und Natur!« Wer sich also mit dem Verhältnis von Mensch und Natur künstlerisch auseinandersetzt und dazu ein oder mehrere Werk(e) entstehen ließ, kann sich um die Teilnahme an der Ausstellung mit Zeichnungen, Gemälden, Fotografien, Skulpturen, Installationen usw. bewerben. Wer also noch etwas zur Ausstellung beitragen will, wendet sich bitte an die Künstlergruppe Tendenzen (info@gruppe-tendenzen-berlin.de). Weitere Informationen sind auf www.rosa-luxemburg-konferenz.de zu finden. Die Bewerbung um die Teilnahme muss ebenfalls bis zum 5. November eingegangen sein.

    Aktionsbüro junge Welt

  • Probieren und studieren!

    Drei Wochen darf jeder die junge Welt gratis und unverbindlich lesen
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    Die junge Welt auf dem Kreuzberger Myfest (1.5.2019)

    Eine täglich frisch gedruckte Tageszeitung mit klaren linken Positionen – gerade heute ist sie unverzichtbar! Denn in der jungen Welt werden nicht nur Ereignisse beschrieben, sondern auch Hintergründe und Zusammenhänge aufgezeigt. Weil wir es wichtig finden, zu untersuchen, wem eine Sache nützt und wem sie schadet. »Ich lese die junge Welt nicht ...«, bemerkte einst der bekannte Wissenschaftler Jürgen Kuczynski und ergänzte: »... ich studiere sie!« Von ihm stammt auch die Einschätzung, dass es sich bei der jungen Welt weniger um eine Tageszeitung als vielmehr um eine Tageszeitschrift handele. Und so ein Presseprodukt liest sich als gedruckte Ausgabe einfach viel besser als in der Onlineversion (die wir ebenfalls anbieten). Auch Sie können die junge Welt jetzt montags bis samstags aus Ihrem Briefkasten fischen – für drei Wochen sogar gratis und unverbindlich! Sie bestellen mit dem nebenstehenden Coupon einfach unser Probeabo, das nach drei Wochen automatisch endet. Sie entscheiden dann selber, ob dem Probeabo ein reguläres folgen soll. Wir würden uns darüber sehr freuen, weil wir unsere Arbeit vor allem über Einnahmen aus Abonnements finanzieren. Mit jedem Abo wird unsere Unabhängigkeit von Parteien, Kirchen und großen Unternehmen gestützt.

    Verlag, Redaktion, Genossenschaft junge Welt

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  • Wirtschaftskrieg gegen Kuba

    Wie man mit großen und kleinen Plakaten Solidarität üben kann
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    Auch gegen das sozialistische Kuba wird Krieg geführt – ein Wirtschaftskrieg, mit dem die US-Regierung ganz gezielt Menschen töten will. Manchen wird überlebenswichtige Medizin verweigert, Krankenhäusern technische Ausstattung vorenthalten, mit der Leben zu retten wären. Durch die Verhinderung von Öllieferungen sind zum Beispiel Lebensmitteltransporte und die Industrieproduktion nicht mehr in vollem Umfang möglich. Ohne Öl kann sich Kuba zudem militärisch nicht ausreichend verteidigen – nur ein Aspekt, weshalb aus einem Wirtschaftskrieg auch rasch ein militärischer werden kann. Aber Kuba wehrt sich gegen diese Form einer völkerrechtswidrigen Aggression und verteidigt die Revolution. Und findet weltweit Unterstützung dabei. In Deutschland, Österreich, Schweiz und Schweden werden Ende Oktober, Anfang November in vielen Städten Großplakate aufgehängt, mit denen die USA aufgefordert werden, den Wirtschaftskrieg gegen Kuba zu beenden. Fast 40 Organisationen und viele Leserinnen und Leser dieser Zeitung unterstützen diese Aktion.

    Während die Dienstleister in Deutschland grünes Licht für die Plakataktion gegeben haben, weigert sich die Firma Gewista aus Österreich »nach eingehender Prüfung des Sujets«, die Plakate in St. Pölten, Klagefurt, Linz und Salzburg aufzuhängen – offensichtlich aus politischen Gründen: Die Gewista würde sich als Werbeinfrastrukturanbieter »in einen negativ konnotierten öffentlichen Diskurs« bringen, hieß es auf Nachfrage von jW. Die österreichischen Kuba-Freunde suchen nach alternativen Möglichkeiten.

    Neben den Großplakaten stehen auch Poster im A2-Format, Aufkleber und Flyer mit dem Kampagnenmotiv zur Verfügung, die als Aktionspakete für fünf Euro Kostenbeteiligung beim Aktionsbüro der jungen Welt (aktion@jungewelt.de, +49(0)30 53 63 55 10) bestellt werden können. Mit diesem Material kann die Aktion auch in Schulen, Jugendzentren, Cafés und Begegnungsstätten bekanntgemacht werden – übrigens auch an Orten, wo ansonsten keine Plakate hängen (oder hängen dürfen). Dabei ist zu beachten, dass vor dem Aufhängen eine Genehmigung eingeholt wird.

    Am kommenden Freitag, 18. Oktober, findet um 17 Uhr auf der Frankfurter Buchmesse am Stand der jungen Welt (Halle 4.1, D97) eine Protestveranstaltung zum Wirtschaftskrieg gegen Kuba statt. Im Anschluss daran lädt das jW-Team alle Freunde der sozialistischen Republik und der jungen Welt zum traditionellen Cuba-Libre-Empfang ein – mit Bildern und Musik aus Kuba und einem frisch gemixten, kühlen kubanischen Freigetränk!

    Verlag, Redaktion und Genossenschaft

    Spenden bitte auf das Konto: Verlag 8. Mai GmbH, Postbank Berlin, Verwendungszweck: Unblock Cuba, IBAN: DE50 1001 0010 0695 6821 00, BIC: PBNKDEFF

    Infos: jungewelt.de/unblockcuba

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    Verteiaktion der jW am 20.9.2019 in Berlin

    Am 20. September, dem großen internationalen Kampf- und Streiktag der Bewegung »Fridays for Future«, der nicht nur von Schülern und Studenten, sondern auch von vielen Organisationen und Gewerkschaften getragen wurde, konnten wir 20.000 Exemplare der aktuellen jW-Ausgabe verteilen. Von unseren Unterstützern bekamen wir fast durchweg die Information, dass die Zeitungen gern genommen wurden, aber leider zu wenige Exemplare zur Verfügung standen. Zum nächsten großen Aktionstag, der am Freitag, den 29. November, in bisher 102 Städten und im Lausitzer Braunkohlerevier (Besetzung der Gruppe »Ende Gelände«) stattfinden wird, wollen wir deshalb mit Hilfe unserer Leserinnen und Leser mindestens 28.000 Exemplare der jW unter das protestierende Volk bringen! Damit das mit der Logistik einwandfrei klappt, bitten wir alle Unterstützer, ihre Bestellungen bis spätestens Freitag, den 22. November, bei unserem Aktionsbüro (bitte mit Kontaktdaten und Mengenvorschlag) unter aktionsbuero@jungewelt.de abzugeben. Die ersten 1.000 Zeitungen wurden diesmal für Magdeburg bestellt. Gern kann man sich beim Aktionsbüro auch melden, wenn man selbst keine Zeitungen bestellen, aber beim Verteilen vor Ort mitwirken will. Bitte beachtet allerdings, dass aufgrund der Frankfurter Buchmesse unser Aktionsbüro in der kommenden Woche nur teilweise besetzt ist.

    Aktionsbüro

  • Dinge beim Namen nennen

    Warum eine Zeitung gegen Krieg und Rassismus heute so wichtig ist
    Dietmar Koschmieder
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    junge Welt nennt Krieg nicht Militärintervention und seine Verursacher beim Namen

    Es ist kaum auszuhalten: Die Türkei startet am Mittwoch einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, bombt und mordet im Nachbarland Syrien – und am Tag des Geschehens darf ein Sprecher von Kriegsverbrecher Erdogan abends in den ARD-»Tagesthemen« ausführlich Kriegspropagandamüll absondern. In den Radionachrichten umschreibt man am nächsten Morgen den Überfall freundlich mit dem Wort Militäroffensive und berichtet verharmlosend, dass es trotz massiver Bombardierung ganzer Stadtviertel bisher nur 15 Tote gegeben habe – als ob die Texte der Nachrichtensprecher direkt von der Propagandaabteilung der Kriegstreiber stammen. Schlimmer noch: Der Kriegsherr und Erpresser Erdogan verbietet, die Dinge beim Namen zu nennen. Und die Medien halten sich daran, in vorauseilendem Gehorsam auch hierzulande.

    Eine Zeitung gegen Krieg und Rassismus und für internationale Solidarität ist schon deshalb noch notwendiger als sonst. Wir leben allerdings auch in Deutschland bereits wieder in Zeiten, in denen eine konsequente Haltung gegen imperialistische Kriege nicht mehr überall gezeigt werden darf. So wurde vor einiger Zeit ein jW-Werbespot, in dem eine Friedenstaube auftauchte, mit der Begründung abgelehnt, es handele sich dabei um »Friedenspropaganda«. In dieser Woche weigerte sich eine österreichische Werbefirma, ein Großplakat aufzuhängen, das den Wirtschaftskrieg gegen Kuba anprangert. Begründung: Die Firma würde sich mit einem solchen Plakat in einen »negativen Diskurs« bringen. Ein Imageschaden durch den Vorwurf Zensur scheint weniger von Belang.

    Wer sich also dem »negativen Diskurs« gegen Kriege nicht entziehen will, dem hilft ein Abo der jungen Welt. Diese Zeitung liefert allerdings auch Positives, was gerade in harten Zeiten wohltuend sein kann: Wir veröffentlichen ab dem 26. Oktober ein Jahr lang in jeder Ausgabe eine originelle und erstveröffentlichte Zeichnung aus dem Nachlass des Dichters und Satirikers F. W. Bernstein. jW bietet so täglich nicht nur wichtige Fakten und Einschätzungen für die Diskussion an, sondern auch progressive Kunst und Kultur.

    Gleich abonnieren: www.jungewelt.de/abo/

  • Täglich dagegenhalten

    Die junge Welt liefert Kunst statt Medienmüll
    Dietmar Koschmieder
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    Jeden Tag werden wir über verschiedene Kanäle mit diversem Medienmüll beliefert – ob wir wollen oder nicht. Das Zeug drängt über Radio und Fernsehen, über Werbeblätter und Zeitungen, übers Handy oder den Computer in den Kopf. Die Tageszeitung junge Welt hält auch aus diesem Grund am Konzept fest, den Leserinnen und Lesern täglich eine Ausgabe mit den dringend notwendigen Informationen zur Verfügung zu stellen – und zwar in gedruckter und in digitaler Form! Wer die junge Welt regelmäßig nutzt, weiß: Sie ist unverzichtbar! Allerdings ist sie auf jene angewiesen, die dies erkennen – genauer gesagt auf deren Abonnement! Denn die junge Welt finanziert sich fast ausschließlich über Aboeinnahmen.

    Wir liefern ab dem 26. Oktober einen weiteren sehr guten Grund, endlich ein jW-Abo abzuschließen: Denn ab diesem Datum fügen wir unserer Zeitung an jedem Erscheinungstag ein Kunstwerk des legendären Grafikers und Dichters F. W. Bernstein hinzu. Wir werden es meistens auf den Feuilletonseiten abdrucken. Natürlich bekommen auch die Abonnenten der Onlineausgabe diese tägliche Überraschung – aber so ein Erstdruck eines Kunstwerkes macht sich auf Papier einfach besser! Für alle, die die junge Welt verschenken wollen oder für Einrichtungen wie Museen, Kunstinstitute usw., die vor allem in den Genuss der über 300 Bernstein-Erstveröffentlichungen kommen wollen, bieten wir das F. -W.-Bernstein-Jahresabo an: Es startet mit der ersten und endet mit der letzten Erstveröffentlichung und dauert genau ein Jahr, dann endet es automatisch. Alle anderen, die sowieso schon lange mit dem Gedanken spielten, die Zeitung regelmäßig zu beziehen, bestellen einfach das unbefristete Abo.

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    Kuba-Soligroßplakate für Österreich, Schweiz, Schweden und Deutschland

    Im Rahmen einer Solidaritätsveranstaltung für Kuba in der jW-Ladengalerie haben diverse Organisationen und Einzelpersonen beschlossen, von Ende Oktober bis Anfang November Protesttage gegen die Blockade Kubas zu veranstalten. Kern der Aktionen wird eine Plakatkampagne sein: In vielen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sollen Groß- und A1-Plakate geklebt werden, begleitend dazu werden Veranstaltungen und Kundgebungen organisiert. Anlass ist eine UN-Vollversammlung am 6. und 7. November, auf der die menschenrechtsverletzende und völkerrechtswidrige Blockadepolitik der USA auf Antrag Kubas von einer überwältigenden Mehrheit verurteilt werden wird. Diesen Worten müssen aber endlich auch Taten folgen, wird mit der Soliaktion gefordert.

    Am vergangenen Montag fand ein Folgetreffen statt, bei dem vor allem das zentrale Aktionsplakat und ein Aufruf diskutiert wurden. Man verständigte sich auf einige Änderungen und beschloss dann beides einstimmig. Organisationen, die auf dem Plakat vertreten sein wollen, mussten bis Freitag, 4. Oktober, ihre verbindliche Anmeldung abgeben. So ist für diese Aktion ein sehr breites Bündnis von bisher 38 Organisationen zustande gekommen: Neben Kuba-Soligruppen, linken Medien und Parteien beteiligen sich auch politische Organisationen wie ATTAC, Gewerkschaftsgruppen wie Verdi Südhessen und Kultureinrichtungen wie das Simon-Dach-Theater aus Berlin. Besonders erfreulich ist die internationale Entwicklung der Aktion: Das Plakatmotiv wird nicht nur in über 50 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz wiederzufinden sein – auch die schwedische Kuba-Soliorganisation beteiligt sich und wird eine schwedischsprachige Version des Plakates in Umlauf bringen. Schweizer Kuba-Freunde sorgen dafür, dass das Plakat auch in einer französischen und italienischen Version zu sehen sein wird.

    Jetzt geht es darum, rund um die Plakatierung diverse Veranstaltungen zu organisieren. Auch hier tut sich bereits erfreulich viel: Neben Infoveranstaltungen sind die ersten Kundgebungen in Wien (am Sitz der Vereinten Nationen), Bremen (an den Domtreppen) und in Frankfurt am Main (Buchmesse, Cuba-Libre-Empfang der jW) geplant. Das Netzwerk Cuba regt an, in möglichst vielen Städten einen Picknickprotest vor den lokalen Plakaten zu organisieren. Weitere Informationen über den aktuellen Stand der Dinge, das Spendenkonto, die Bestellung von Aktionspaketen, die Veranstaltungen usw. finden Sie auf der Aktionsseite www.jungewelt.de/unblockcuba.

    Vieles in dieser Aktion läuft ehrenamtlich. Aber der Druck der Plakate und die angemieteten Plakatwände müssen bezahlt werden. Bisher entstehen deshalb Kosten in Höhe von etwa 28.000 Euro. Über Spenden von Einzelpersonen und Organisationen ist davon schon gut die Hälfte gedeckt. Jeder kann deshalb auch mit einer Spende zum Gelingen der Aktion beitragen.

    Spendenkonto: Verlag 8. Mai GmbH, Postbank Berlin, Verwendungszweck: Unblock Cuba,
    IBAN: DE50 1001 0010 0695 6821 00, BIC: PBNKDEFF

  • Internationale Solidarität!

    Wie Linke für Kuba und gegen die gnadenlose Wirtschaftsblockade kämpfen
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    Seit langem versuchen die Regierungen der USA, die Kubanische Revolution in die Knie zu zwingen. Mit Desinformation, militärischen und geheimdienstlichen Mitteln oder Sabotageaktionen kam man nicht zum Ziel, deshalb spitzt gerade der weiße Mann mit den gelben Haaren den jahrzehntealten Wirtschaftskrieg seines Landes gegen die rote Insel erheblich zu. Vorgänger wollten Vietnam in die Steinzeit zurückbomben, Trump will heute das sozialistische Kuba mit einer gnadenlosen Wirtschaftsblockade vernichten. Linke Kräfte können durch gemeinsames Handeln dazu beitragen, dass auch dies nicht gelingt!

    Deshalb haben am 19. September verschiedene Kuba-Soli-Gruppen und andere politische und gesellschaftliche Organisationen und viele Einzelpersonen aus dem In- und Ausland beschlossen, an den ersten zehn Tagen im November eine Kampagne gegen die Blockade Kubas in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu starten. In bisher 50 Städten wurden 140 Großflächenplakate angemietet, Aufkleber und A-1-Plakate können zusätzlich bestellt werden. Lokale Veranstaltungen und Aktivitäten verstärken die Wirkung der Plakate. So sollen möglichst viele Menschen (auch über die ­Kuba-Soli-Bewegung hinweg) über die völkerrechtswidrige Blockadepolitik der US-Regierung informiert werden. Die Regierungen in der Schweiz, in Österreich und Deutschland und die EU werden aufgefordert, es nicht bei einer Verurteilung der US-Politik zu belassen, sondern sich schützend vor Firmen und Organisationen zu stellen, die alleine wegen ihrer Geschäftsbeziehungen mit Kuba durch die US-Politik sanktioniert werden.

    Die Kosten für die Plakataktion in Höhe von rund 25.000 Euro sollen durch eine Spendensammlung finanziert werden, an der sich Organisationen und Einzelpersonen beteiligen. Mittlerweile sind die ersten 10.000 Euro eingegangen. Die Aktion wird zeigen, dass Linke nach wie vor in der Lage sind, durch gemeinsames Handeln Menschen zu bewegen und gegen Desinformation zu wirken – und dass internationale Solidarität auch heute Linke in der ganzen Welt verbindet. Am kommenden Montag findet um 18 Uhr in der jW-Ladengalerie (Torstraße 6 in 10119 Berlin) die nächste Vorbereitungsrunde statt.

    Aktionsbüro

    Spenden bitte auf folgendes Konto: Verlag 8. Mai GmbH, Postbank Berlin, Verwendungszweck: Unblock Cuba, IBAN: DE50 1001 0010 0695 6821 00, BIC: PBNKDEFF. Informationen unter jungewelt.de/unblock-Cuba

  • Überzeugendes Argument

    Ab dem 26. Oktober erhalten Sie jeden Tag ein neues Kunstwerk in den Briefkasten – falls Sie die junge Welt abonniert haben
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    Um etwas zu finden, muss man erst einmal wissen, dass es überhaupt existiert. Noch immer kennen viel zu wenige Menschen das außergewöhnliche journalistische Angebot der Tageszeitung junge Welt. Deshalb verteilen das jW-Aktionsbüro und viele Unterstützer bei jeder Gelegenheit die aktuelle Ausgabe der jungen Welt. Deshalb bieten wir allen ein kostenloses, dreiwöchiges Probeabonnement an. Deshalb ist diese Zeitung an vielen Zeitungsverkaufsstellen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz zu entdecken. Auch deshalb sind wir auf verschiedenen Kanälen im Internet unterwegs.

    Es kommt gar nicht selten vor, dass dem Entdecken der Tageszeitung junge Welt sehr schnell auch ein Abonnement folgt. Viel öfter jedoch brauchen diejenigen, die von dieser Tageszeitung begeistert sind, Wochen oder gar ­Monate, bevor sie sich sich zu einem Abonnement durchringen: Feste ­Bindungen geht man in der Regel nicht leichtfertig oder schnell ein.

    Den vielen guten Argumenten, die für ein jW-Abo sprechen (wie etwa die klare und offene politische Positionierung auf der Seite der Menschen, die kaum mehr als ihre Arbeitskraft besitzen, der beständige Blick über den europäischen Tellerrand hinaus oder eine Vielzahl von spannenden Autoren weltweit, um nur drei Beispiele zu nennen) fügen wir ab dem 26. Oktober 2019 noch ein überzeugendes hinzu: Denn von diesem Tag an wird ein ganzes Jahr lang in jeder neu gedruckten Tagesausgabe der jungen Welt eine Grafik des genialen Künstlers F. W. Bernstein erstveröffentlicht! Allein schon diese täglichen Neuentdeckung rechtfertigt ein Abonnement oder den täglichen Kauf am Kiosk – aber die junge Welt hat täglich viel mehr zu bieten!

    Zögerlichen Naturen bieten wir das F.-W.-Bernstein-Jahresabo an. Die Besonderheit besteht darin, dass das Abo mit der letzten Bernstein-Neuveröffentlichung nach genau einem Jahr endet, ohne dass Sie es abbestellen müssen. Diese Variante eignet sich vor allem für Institutionen, zum Beispiel Fachhochschulen und Museen, sowie Personen, die an dieser besonderen Editionsform von Erstveröffentlichungen interessiert sind (bitte nutzen Sie den nebenstehenden Coupon oder das Internetformular: jungewelt.de/bernsteinabo). Das Bernstein-Abo ist ein wunderbares Geschenk. Selbstverständlich können Sie auch ein ganz normales Vollabo abschließen, um in den Genuss der Bernstein-Werke zu gelangen – das endet allerdings erst, wenn man selbst kündigt (Bestellungen unter jungewelt.de/abo). Für die Qualität unserer Zeitung spricht, dass die meisten Bestellungen unbefristet sind. Das freut uns besonders, denn die junge Welt finanziert sich vor allem über Vollabonnements, unbefristete Abos geben uns dabei mehr Planungssicherheit.

    Verlag, Redaktion, Genossenschaft

    Bestellen: jungewelt.de/bernsteinabo