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Frieden auf den Stundenplan und junge Welt auf die Demos!
Am kommenden Freitag, dem 5. Dezember, werden Tausende mutige Schülerinnen und Schüler bundesweit auf die Straße gehen. Unter dem Motto »Schulstreik gegen die Wehrpflicht« artikulieren sie ihren Widerstand gegen den anstehenden Zwangsdienst zur Kriegstüchtigkeit der »schwarz-roten« Regierungskoalition. Während diese alles daran setzt, ihre Kriegspropaganda in die Klassenräume zu tragen, erfreut sich die Bundeswehr nicht gerade allzu großer Beliebtheit bei den potentiellen Soldaten der Zukunft. Die bürgerliche Presse macht sich währenddessen zum Sprachrohr der Regierung und trommelt für das Sterben im Kapitalinteresse. Daher begrüßt die Tageszeitung junge Welt die Initiative der Schülerinnen und Schüler. Denn der Frieden braucht Menschen, die ihn bewahren, und eine Tageszeitung, die dabei mithilft. Wir möchten daher alle Organisatoren und Teilnehmer dazu einladen, die junge Welt zu bestellen und zu verteilen.
Wendet euch hierzu gerne an das jW-Aktionsbüro unter der 0 30 / 53 63 55 - 10 oder schreibt eine E-Mail an aktionsbuero@jungewelt.de
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
