Gegründet 1947 Montag, 12. April 2021, Nr. 84
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  • Tag der Pflege

    Profite machen krank

    Coronapandemie macht Missstände im deutschen Gesundheitssystem offenbar. Beschäftigte protestieren am Tag der Pflege.
    Von Jan Greve
  • Lob und Nebelkerzen

    Es ist wie am Muttertag: Einmal im Jahr werden Pflegekräfte am »Tag der Pflegenden« mit Lobpreisungen überhäuft. An den restlichen 364,24 Tagen des Jahres sollen sie ihre Arbeit tun.
    Von Daniel Behruzi
  • Stilikone des Tages: Donald Trump

    Extrem gut aussehende Menschen und solche, die sich dafür halten, leiden in der Coronakrise bekanntlich viel mehr unter der Maskenpflicht als andere.
    Von Claudia Wangerin
  • »BMZ 2030«

    Strategische Konditionierung

    »Reformkonzept«: Bundesentwicklungsministerium fordert »Eigenleistung«. Private NGO und Kirchen sollen in geschassten Partnerländern einspringen
    Von Ina Sembdner
  • Eritrea

    Das »Kuba Afrikas«

    Nach positiven Kooperationsgesprächen legt BRD Zusammenarbeit mit Eritrea auf Eis.
    Von Ina Sembdner
  • Internationales Finanzsystem

    Weltgeld gegen Virus

    Im Umgang mit der gegenwärtigen Krise zeigt sich erneut der Widerspruch zwischen den nationalen Haushalten der EU und ihrer gemeinsamen Währung.
    Von Theo Wentzke
  • Neue Waffen für die Polizei

    Testlauf für Taser

    Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen startet in einzelnen Polizeidienststellen ein Pilotprojekt mit Elektroschockpistolen. Die Linke und Menschenrechtsorganisationen fordern den kompletten Verzicht.
    Von Markus Bernhardt
  • Leichter Rückgang vor dem Anstieg

    Fünf Angriffe pro Tag

    Opferberatungsstellen veröffentlichen Bilanz rechter Gewalt in acht Bundesländern für 2019.
  • Versicherungen

    Mehr Geld für wenig Leistung

    Krankenkassen kalkulieren mit sinkenden Einnahmen. Gesundheitsminister bringt Verdoppelung von Beiträgen ins Spiel.
    Von Susan Bonath
  • Immobilienhaie

    Warenhaus wird weiter filetiert

    Eigentümerin von »Galeria Karstadt-Kaufhof« kündigt Entlassungen und Filialschließungen an.
    Von Gudrun Giese
  • Terror

    Brutale Attacken

    Bei einem Angriff auf die Entbindungsstation eines Krankenhauses in der afghanischen Hauptstadt Kabul (siehe Foto) haben am Dienstag morgen laut Innenministerium drei Unbekannte 15 Menschen getötet.
  • Aggression gegen Venezuela

    Guaidó unter Druck

    In einem Versuch, den selbsternannten »Übergangspräsidenten« Venezuelas, Juan Guaidó, zu entlasten, haben Juan José Rendón und Sergio Vergara am Montag ihren Rückzug aus der »Interimsregierung« verkündet.
    Von Frederic Schnatterer
  • Kuba / USA

    Vernebeln und täuschen

    Nach Angriff auf Kubas Botschaft in USA: Washington schweigt weiter. Medien veröffentlichen durchgesickerte Informationen.
    Von Volker Hermsdorf
  • Japan

    Cyberprotest gegen Abe

    Japan: In den »sozialen Medien« bildet sich überraschend großer Widerstand gegen ein politisches Manöver des Premiers.
    Von Igor Kusar, Tokio
  • EU und Flüchtlinge

    Athen verweigert Aufklärung

    Erschossener Flüchtling: Griechische Medien werfen Regierung Mitsotakis »Vertuschung« vor.
    Von Hansgeorg Hermann
  • Serbien

    Hungern vor dem Parlament

    Wahlen in Serbien auf Juni verschoben. Opposition drängt auf eine erneute Verlegung.
    Von Roland Zschächner

SPD und Linke sind links, die Grünen grün, die AfD hellbraun, und die FDP muss für die moderne Gesellschaft der Individualisten stehen. Ein Riesenprojekt.

Ulf Poschardt, Chefredakteur der Welt-Gruppe, in der Dienstagausgabe des Blattes über seine politische Farbenlehre und die Aufgabe der »Freien Demokraten«
  • Bedingungen in Schlachthöfen

    »Sie sind einmal mehr die Leidtragenden«

    Coronavirus in deutschen Fleischfabriken angekommen. Beschäftigte arbeiten unter teils katastrophalen Bedingungen. Ein Gespräch mit Jonas Bohl.
    Interview: Gitta Düperthal
  • Formalismus reicht nicht

    Politischer Brandherd

    Mit dem Urteil der Karlsruher Verfassungsrichter zu EZB-Anleihekäufen ist die Auseinandersetzung um die grundsätzliche Entwicklungsrichtung der EU aktueller denn je geworden.
    Von Steffen Stierle
  • Keine »Kaufprämien«

    Schlechte Nachricht für VW und Co.

    Abgeordnete der Unionsfraktion im Bundestag plädieren für »branchenübergreifende Lösungen zur Gestaltung marktwirtschaftlicher Strukturen«.
  • Theater

    Hamlet und die Hikikomori

    Wie kommt die Relevanz ins System? Das Theatertreffen als Abfolge von Streams
    Von Andreas Hahn
  • Demitter, Krößner, Münch

    Kennen Sie die Reihe »DDR-Magazin«? Das Auslandsprogramm war für die junge Filmemacherin Ursula Demitter die ideale Spielwiese. Sie suchte immer das Individuelle im Allgemeinen.
    Von Jegor Jublimov
  • Frankreich

    Sein großes Werk

    Von den »Bloc-Notes« zur Blogger-Nation: Der Plan des französischen Präsidenten für die Kultur
    Von Hansgeorg Hermann
  • Rotlicht: Europäische Zentralbank

    Die Zins-, Geld- und Währungspolitik der Noten- und Zentralbanken hat die Wirtschaftspolitik der nationalen Regierungen weitgehend ersetzt. Dies gilt im besonderen Maße für die Europäische Zentralbank.
    Von Lucas Zeise
  • Programmtips

    Vorschlag

    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
  • Vorwürfe an Polizei und LKA Berlin

    »Wir kämpfen für Antworten«

    Die Berliner Initiative »Basta« protestiert seit mehr als einem Jahr vor dem Sitz des Landeskriminalamtes. Sie fordert die Aufklärung von rechter Gewalt, vor allem der Anschlagsserie im Bezirk Neukölln.
    Von Gitta Düperthal
  • Faschismus und Hohenzollern

    Adelige Naziförderer

    Die Aprilausgabe der Zeitschrift für Geschichtswissenschaft widmet sich als Schwerpunktthema der Rolle der Hohenzollern im Hitlerfaschismus.
    Von Felix Clay
  • »Ein neuer Typ von Kolonie«

    Bundesarbeitskreis Gerechter Frieden in Nahost der Partei Die Linke fordert die Bundesregierung auf, ihr Schweigen zu den israelischen Annexionsplänen zu beenden.
  • Rennsport

    Kennen Sie den schon?

    Im Ernst: Die Formel 1 wird 70. Wie konnte es dazu kommen?
    Von Jens Walter
  • Der Fast-Maradona

    Für viele war er der beste argentinische Fußballspieler aller Zeiten – Tomás Felipe »El Trinche« Carlovich. Für andere war er ein Fast-Maradona, ein unvollendetes Talent.
    Von André Dahlmeyer