Gegründet 1947 Montag, 13. Juli 2020, Nr. 161
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Dossiers

Arm und Reich

Die Schere zwischen Arm und Reich schnellt auseinander. Analysen und Beiträge über Sozial- und Arbeitsplatzabbau, zu den Formen und Folgen von Armut - nicht nur in Deutschland. Über ihre Ursachen in einer Klassengesellschaft und den Kampf für die sozialen Menschenrechte.

Mindestlohn

Sinkende Lohnquote, Aufschwung bei den Profiten. Unternehmen in allen Branchen begehen Tarifflucht, immer mehr Menschen zählen zu den »arbeitenden Armen«. Ein allgemein verbindlicher, existenzsichernder gesetzlicher Mindestlohn könnte dem Lohndumping eine Grenze setzen.

Sunday, Bloody Sunday

Die britische Herrschaft machte Irland zum Armenhaus für die katholische Urbevölkerung und schützte die Privilegien der Protestanten. Die Untergrundarmee IRA kämpfte gegen die brutale Besatzung Nordirlands. Die großen Parteien beider Volksgruppen sind am Friedensprozeß beteiligt.

Festung Europa

Koloniales Erbe, Krieg und Verarmung durch die kapitalistische Globalisierung treiben Millionen Menschen zur Flucht. Doch die »Erste Welt« schottet sich ab. Mit militärisch-polizeilichen Abwehrmaßnahmen möchte die EU unerwünschte Migranten fernhalten - auf Leben und Tod.

Beim Fananwalt

Sind Geisterspiele nicht das allerletzte? Werden Stadionkurven als Experimentierfelder für Polizeimaßnahmen genutzt? Wie ist es um die Rechtsstaatlichkeit von Sportgerichten bestellt? Solche Fragen beantwortet Rechtsanwalt René Lau ab sofort an jedem Freitag auf der Sportseite der Tageszeitung junge Welt.

Der schöne Schein

Ab dem 20. Juni erscheint in der jungen Welt eine zehnteilige Serie zum Thema »#Geld - Der schöne Schein« des renommierten Finanzjournalisten Lucas Zeise. Zeise arbeitete für die Börsen Zeitung, gehörte zur Gründungsredaktion der Financial Times Deutschland und publiziert heute regelmäßig in der Tageszeitung junge Welt.

Pflege am Limit

Klinikprivatisierungen, Fallpauschalen, Personal- und Bettenmangel – der neoliberale Raubzug hat das öffentliche Gesundheitssystem zerstört. Diese jW-Serie zeigt Profiteure, Widerstand gegen Kürzungswahn und gesellschaftliche Alternativen.

Vom Alltag in der roten Zone in Rom

Der Autor Peter Wawerzinek wohnt seit September als Stipendiat der Deutschen Akademie für zehn Monate in der berühmten Villa Massimo in Rom. Ein Tagebuch.

Laufen gelassen

Nazitäter konnten nach dem Krieg mit einer milden Justiz rechnen. Exemplarisch dafür steht der für die Ermordung von Dietrich Bonhoeffer verantwortliche Walter Huppenkothen.
Von Christoph U. Schminck-Gustavus

Das ausgelagerte Problem

Plastikmüll führt nicht nur hierzulande zu Umweltverschmutzungen. Deutschland gehört zu den größten Exporteuren von Kunststoffabfällen nach Südostasien – eine Spurensuche.
Von Marvin Oppong

Hauptfeind China

Für die US-Regierung ist die Volksrepublik Gegner Nummer eins geworden. Jetzt sollen auch Bundesregierung und EU auf Sanktionskurs gebracht werden
Von Sevim Dagdelen

Politisches Armutszeugnis

Mit der nun beschlossenen sogenannten Grundrente lässt sich die Altersarmut nicht bekämpfen, sondern höchstens im Einzelfall lindern.
Von Christoph Butterwegge