Gegründet 1947 Donnerstag, 16. Juli 2020, Nr. 164
Die junge Welt wird von 2341 GenossInnen herausgegeben

Dossiers

Sunday, Bloody Sunday

Die britische Herrschaft machte Irland zum Armenhaus für die katholische Urbevölkerung und schützte die Privilegien der Protestanten. Die Untergrundarmee IRA kämpfte gegen die brutale Besatzung Nordirlands. Die großen Parteien beider Volksgruppen sind am Friedensprozeß beteiligt.

20 Jahre Osterwunder

Am 6. April 1995 teilte die Tageszeitung junge Welt ihren Leserinnen und Lesern mit, dass sie eingestellt würde: »Heute erscheint die junge Welt zum letzten Mal«. Doch am 13. April war die Zeitung wieder da - und ist bis heute, zwanzig Jahre später, dageblieben.

Radiogeschichte(n)

Trotz Internet, Satellitenfernsehen und »sozialen Netzwerken«, das gute alte Radio ist nicht totzukriegen.

Der gelbe Stern

Vom christlichen Antijudaismus führte der Weg zum Mythos von einer jüdischen Weltverschwörung. In allen Epochen hatte Antisemitismus einen sozialen Charakter und baute auf Konkurrenzdenken. Er kulminierte im Massenmord an den europäischen Juden. Vorurteile und Lügen leben fort.

Der schöne Schein

Ab dem 20. Juni erscheint in der jungen Welt eine zehnteilige Serie zum Thema »#Geld - Der schöne Schein« des renommierten Finanzjournalisten Lucas Zeise. Zeise arbeitete für die Börsen Zeitung, gehörte zur Gründungsredaktion der Financial Times Deutschland und publiziert heute regelmäßig in der Tageszeitung junge Welt.

XXV. Rosa-Luxemburg-Konferenz: Bewegungsrunde

In der Bundesrepublik kommt es mittlerweile zu Demonstrationen von ungeahnter Dimension. Soziale Missstände und der Abbau demokratischer Rechte bringen immer mehr Menschen auf die Straße. Inwieweit wird dabei das kapitalistische System selbst infrage gestellt?

Mit Fontane durchs Jahr

Zu Ehren des großen Realisten allmonatlich am 30. ein Gedicht, bis er am 30.12. dann Jeburtstag hat.

Mordatmosphäre

Am 14. Juli 1933 erließen die Nazis das »Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses«. Schon vor den Eugenik-Morden Ende der 1930er sorgte die Stimmung gegen Behinderte und Kranke ... – siehe unten!!
Von Ursula Trüper

Laufen gelassen

Nazitäter konnten nach dem Krieg mit einer milden Justiz rechnen. Exemplarisch dafür steht der für die Ermordung von Dietrich Bonhoeffer verantwortliche Walter Huppenkothen.
Von Christoph U. Schminck-Gustavus

Künftige Pflichtlektüre

Das neue Werk »Krieg und Nachkrieg – Das schwierige deutsch-griechische Jahrhundert« des Historikers Hagen Fleischer schafft es, die Geschichte auch aus griechischer Perspektive zu beleuchten.
Von Hansgeorg Hermann

Hauptfeind China

Für die US-Regierung ist die Volksrepublik Gegner Nummer eins geworden. Jetzt sollen auch Bundesregierung und EU auf Sanktionskurs gebracht werden
Von Sevim Dagdelen