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Hier im Norden des Südens der Schweiz ging man keine Einkaufsstraßen lang, sondern Kräuterwiesen runter. Morgens waren die Farben noch voll, sie würden den Tag über verblassen.
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Ich bin jetzt 32, also im besten Alter, um zu verstehen, dass man langsam stirbt, die Zeit begrenzt ist. Ich könnte mich deswegen irgendwo runterstürzen, der Gedanke ist ja nicht auszuhalten.
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Es gibt in Lissabon diesen Moment am kühlen Morgen eines heißen Werktages, wenn die letzten Reste der Nacht noch in den Schluchten der Unterstadt hängen und von müden Straßenkehrern entfernt werden.
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St. Moritz lässt sich in Stereotypen und Klischees erzählen, billige Überschrift zu teurem Thema, fertig. Alles reiche Arschlöcher, die nichts mehr vom Leben wissen, über Leichen gehen, tote Tiere tragen.
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Wien, spätabends, Hotelbar. Gerade gelandet. Im Bewusstsein der eigenen Einzigartigkeit sitzen wir vor den Drinks. Geht nicht anders. Ist überlebensnotwendig, am Ende der Zeit so vor den Drinks zu sitzen.
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Ich bin zum Beispiel erst einmal arbeitslos und dann heimlich Poet. Dafür muss man nur ein romantisches Verhältnis zu einem Gefühl von Nutzlosigkeit aufbauen können. Hat jemand meine Weltenformel gesehen?