Sogar DFB-Präsident Bernd Neuendorf warnte, die FIFA riskiere ihre Glaubwürdigkeit. Auslöser war die Aufhebung der Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun unmittelbar vor dem Achtelfinale gegen Belgien.
Von einer »WM der VIPs« sollte Frankreichs Torwart Fabien Barthez beim Heimturnier 1998 sprechen. »Wie ein Begräbnis«, ergänzte Didier Deschamps, damaliger Kapitän der »Equipe«. Denn die meisten der Fans konnten es sich nicht leisten, eine Eintrittskarte zu kaufen.
Der afrikanische Kontinent begehrte 1966 auf, kämpfte um seine Unabhängigkeit. Man bestand auf einem festen WM-Platz, der bis dahin in Playoffs gegen Asien ausgespielt worden war. Die FIFA blieb stur.
Alles schon mal gehabt? Ein WM-Gastgeber mit extrem rechten Kräften an der Macht? Repressiv nach innen, aggressiv nach außen? Geschmückt mit Glanz und Gloria des Fußballs? Weckt die WM 2026 gar Erinnerungen an Italien 1934? Ein Rückblick.
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Vorabdruck. Der Fußball ist nicht nur auf dem Rasen umkämpft. Er ist auch ein Schauplatz internationaler Politik, wie die Vergabe der WM 2026 zeigt.