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Seit zehn Tagen wird in Rumänien keine Wohnung mehr gekauft oder verkauft. Am 14. Juli setzte ein Hackerangriff sämtliche IT-Systeme der Nationalen Agentur für Kataster und Immobilienpublizität außer Betrieb.
Mit einem geklauten Namen aus dem antifaschistischen Widerstand und altem Syriza-Personal steigt die neue Tsipras-Partei ELAS zur zweitstärksten Kraft auf. Doch es ist Skepsis angebracht, denn vor allem die Regierung scheint davon zu profitieren.
Ein frisch erschienenes Dossier und ein Hochglanzband zeigen auf sehr gegensätzliche Weise, wie Premier Edi Rama den Immobilienboom des Balkanstaates persönlich steuert. Zum Verständnis der gegenwärtigen Proteste kommen sie wie gerufen.
Ein Gespräch mit dem Aktivisten Gabriel Rakaj von der reformistischen Bewegung Lëvizja Bashkë über Massenproteste gegen Landraub, in- und ausländische Oligarchen und das seit 35 Jahren in Albanien herrschende Zweiparteiensystem.
Bei den Demonstrationen in dem Balkanland geht es längst nicht mehr nur gegen ein geplantes Luxusresort der Familie des US-Präsidenten, sondern gegen das seit drei Jahrzehnten herrschende Duopol aus Sozialistischer und Demokratischer Partei.
Auch der Liberale Veștea ist im Parlament durchgefallen und konnte die absolute Mehrheit für das von ihm vorgeschlagene Kabinett nicht erreichen. Eventuell kommen jetzt die Sozialdemokraten allein zum Zug.
Bei der Herstellung des Lambrusco dominieren bis heute genossenschaftliche Produzenten. Der rote Perlwein galt lange Zeit als billiges, süßes Massengesöff. Aber er hat sich gewandelt.
Das EU-Parlament hat mit den Stimmen der konservativen EVP-Fraktion und der extremen Rechten Abschiebezentren in Drittstaaten beschlossen. Die vielbeschworene »Brandmauer« spielte dabei keinerlei Rolle mehr.
Der designierte Ministerpräsident Veștea will nicht zurücktreten und stellt sich gegen die eigene nationalliberale Partei. Eine Mehrheit sollen ihm nun Sozialdemokraten, Dissidenten seiner eigenen Formation und Ultrarechte sichern.
Flamingo‑Revolution in Albanien: Seit Tagen protestieren Zehntausende gegen ein geplantes Luxusresort mit Verbindungen zur Familie Trump an der albanischen Küste. Aus dem Umweltprotest ist eine breite Bewegung gegen Premier Edi Rama geworden.
Mit den meisten Stimmen in der Geschichte des Landes hat das Parlament am Dienstag Premier Ilie Bolojan gestürzt und dessen Kahlschlagpolitik abgestraft.
In Italien ist ein junger Mann wegen des Angriffs auf Teilnehmer der Demonstration zum 25. April in Rom mit Hausarrest verurteilt worden. Er hatte die Behauptung, der »Jüdischen Brigade« anzugehören, zurückgezogen.