Flamingo‑Revolution in Albanien: Seit Tagen protestieren Zehntausende gegen ein geplantes Luxusresort mit Verbindungen zur Familie Trump an der albanischen Küste. Aus dem Umweltprotest ist eine breite Bewegung gegen Premier Edi Rama geworden.
Mit den meisten Stimmen in der Geschichte des Landes hat das Parlament am Dienstag Premier Ilie Bolojan gestürzt und dessen Kahlschlagpolitik abgestraft.
In Italien ist ein junger Mann wegen des Angriffs auf Teilnehmer der Demonstration zum 25. April in Rom mit Hausarrest verurteilt worden. Er hatte die Behauptung, der »Jüdischen Brigade« anzugehören, zurückgezogen.
Der sozialdemokratische Koalitionspartner bricht mit dem Premier, unfähig, das politische Gewicht der Kürzungen zu tragen. Präsident Dan sucht einen Ausweg, während die extreme Rechte in Umfragen zulegt.
Italien setzt nach dem jüngsten Angriff auf sein »Blauhelm«-Kontingent im Libanon und nach den Verbalattacken von US-Präsident Trump auf den Papst ein militärisches Abkommen mit Israel aus.
Nach dem gescheiterten Justizreferendum muss die Regierung weitere herbe Rückschläge einstecken. Wichtige Politiker treten zurück, und auch die EU-Initiative zur Lockerung der Korruptionsbekämpfung ist gescheitert.
Der verstorbene Lega-Gründer Umberto Bossi ersetzte Klassenkampf mit rassistischer Ideologie – auch bezogen auf das Land selbst. Er beförderte eine stetig weiter verschärfte Asylpolitik.
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Meloni drückt »Seeblockade« gegen zivile Seenotretter per Dekret durch. Die ultrarechte Regierung stellt das internationale Seerecht offen in Frage.
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Der Vorwurf lautet Terrorfinanzierung: Die Festnahmen palästinensischer Aktivisten, die Geld für die besetzten Gebiete gesammelt haben, werden mit »Beweisen« aus Israels Militär- und Geheimdienstapparat begründet.
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In Rumänien sind nach der Veröffentlichung einer Recherche über Justizmissbrauch Tausende auf die Straße gegangen. Präsident kündigt »Beratungen« an.
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In der italienischen Textilhochburg Prato werden Streikende immer wieder körperlich angegriffen. Die Beschäftigungspraktiken der Unternehmen führen zu weitreichender Prekarisierung, Besserung ist kaum in Sicht.